Neuigkeiten

Erklärung zur Gewalt gegen Flüchtlinge

Die jüngsten Entwicklungen und gewaltsamen Vorfälle gegenüber Asyl suchenden Mitmenschen haben das Bedürfnis in den UNESCO-Projektschulen Deutschlands generiert, gegenüber der Öffentlichkeit einen klaren Standpunkt zu beziehen und für den Erhalt humanistischer Werte einzutreten. Aus diesem Grund wurde im Rahmen der Jahrestagung der LandekoordinatorInnen und der Bundeskoordination der UNESCO-Projektschulen in Frankfurt/M am 26.02.2016 die folgende Resolution verabschiedet. Wir unterstützen diese Erklärung und veröffentlichen diese deshalb auf unserer Homepage:

Die UNESCO-Projektschulen in Deutschland verurteilen die in den letzten Monaten zunehmenden Gewalttaten gegen Flüchtlinge als Verstöße gegen die Menschenrechte und gegen die grundlegenden Werte unserer Demokratie, denen wir als UNESCO-Projektschulen in besonderem Maße verpflichtet sind. In der derzeitigen aufgeheizten gesellschaftlichen Debatte appellieren wir an alle Beteiligten, zu einem umfassenden toleranten, respektvollen und konstruktiven Dialog zurückzukehren.“

„Dillinger Resolution“ der UNESCO – Projekt – Schulen zu den Anschlägen in Paris

Die Anschläge vom 13. November in Paris haben uns von den bayerischen ups-Schulen tief getroffen und bestürzt. Wir trauern mit den Angehörigen der Opfer und mit der ganzen französischen Nation.

Die erbarmungslosen Angriffe, die mehr als 120 Menschen in den Tod rissen, galten auch uns und unseren gemeinsamen Überzeugungen und Werten. Gerade für diese Werte ist Paris ein Symbol. Hier wurde für Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit gekämpft, hier wurde die erste Erklärung der Menschenrechte veröffentlicht und hier hat die UNESCO ihren internationalen Sitz. Und: Paris ist die Stadt der Kunst und der Lebensfreude. Eine dogmatische, menschenverachtende und intolerante Ideologie will all das wegbomben und dauerhaft zerstören, wofür Paris leuchtendes Symbol ist.
Geschichte und Gegenwart lehren uns schmerzlich, dass Freiheit, Frieden, kulturelle Identität und Selbstbestimmung nicht selbstverständlich sind. Sie mussten erst mühsam errungen und müssen heute wie ein kostbarer Schatz bewahrt und behütet werden. Wir von den ups-Schulen sind davon überzeugt, dass ein friedliches Miteinander der Kulturen und Religionen nicht nur wünschenswert, sondern auch möglich und notwendig ist.

Die vielen Probleme und Herausforderungen unserer gemeinsamen Welt lassen sich nur im Geiste der Offenheit und des Miteinanders lösen. Dazu ist nötig, dass jedem Menschen die Möglichkeit eröffnet wird, ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben zu führen, unabhängig von Religion, Geschlecht oder Herkunft. Toleranz, Respekt und Offenheit gehören deshalb zu unseren Leitlinien, die das Selbstverständnis unserer pädagogischen Arbeit prägen. Vor genau 70 Jahren, am 16. November 1945, wurde die Verfassung der UNESCO veröffentlicht. Darin heißt es: „Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Frieden im Geist der Menschen verankert werden.“

In diesem Sinne verstehen wir als ups-Schulen die furchtbaren Anschläge als Auftrag, unseren pädagogischen Einsatz im Geiste des Friedens, der Toleranz und der Menschenrechte noch zu verstärken. Das sind wir nicht nur den Opfern von Terror und Gewalt schuldig, sondern auch der Zukunft unserer Kinder.

WOW-Day wieder ein Erfolg

Wie jedes Jahr fand am Freitag, den 09.10.15 der WOW-Day (Waldorf-One-World-Day) an  unserer Schule statt. Dieser Tag wird an sehr vielen Waldorfschulen gemeinsam durchgeführt. Die Schüler der Klassen 8-10 stellen am WOW-Day für 5 oder mehr Stunden ihre Arbeitskraft zur Verfügung. Sie verdienen mindestens 5 € pro Stunde, das erwirtschaftete Geld kommt dann einem sozialen Projekt zugute. Meldung_KiGaVietnamMit ihrem Verdienst inklusive etwaiger Spenden werden in diesem Jahr Kindergärten in Vietnam unterstützt. In und um Ho-Chi-Minh-Stadt gibt es drei waldorfpädagogische Kindergärten, die u.a. von dem australischen Verein Vietnam`s Children Project unterstützt werden. Bis heute ist vielen Kindern der Besuch der Waldorfkindergärten nur möglich, weil viele Menschen Patenschaften übernommen haben und übernehmen. Ohne Hilfe des Vietnam’s Children Project könnten die Eltern ihre Kinder niemals in einen Kindergarten schicken, auch da die meisten Zugewanderte sind, um sich in den umliegenden Gummifabriken unter schwersten Bedingungen den Lebensunterhalt zu verdienen.

Weitere Informationen zu dem Projekt in Vietnam finden Sie unter diesem Link.

Der Wowday wurde in diesem Schuljahr auf einen Donnerstag, 9.10.15 gelegt. Zeitgleich mit dem Wowday hat für die Oberstufe die Veranstaltung „Wirtschaft anders denken“ stattgefunden, so dass nur noch zwei Klassen und eine halbe ausschwärmen konnten und für Schulen in Not Geld sammelten. Ich hatte deshalb die große Befürchtung, dass die Einnahmen für unsere Spendenaktion in diesem Jahr erheblich geschmälert werden würde. Doch weit gefehlt. Die Ergebnisse der vergangenen Jahre konnten mit nur 2,5 Klassen fast erreicht werden und ist auf eine hervorragende Sammelbereitschaft der 8.,9. und 10. Klasse zu verdanken. Besonders die 9. Klasse möchte ich erwähnen, hat sie doch im Alleingang fast ein Drittel der in anderen Jahren durchschnittlich gesammelten Spenden, auf ihr Konto verbucht. So ist ein unglaublicher Betrag von 1178,- Euro zusammen gekommen! Ein großes Dankeschön an alle beteiligten 9. Klässler.

Engagiert wurde sich wieder in den unterschiedlichsten Bereichen. Die Schüler betreuten alte und junge Menschen, halfen bei Gartenarbeiten, als Umzugshelfer, unterstützten Kindergärten bei ihrer Arbeit, kümmerten sich um Renovierungsarbeiten, übernahmen Hausarbeiten, arbeiteten in der Werkstatt oder im Service, erstellten Websites, verkauften selbst gebackenen Kuchen und betätigten sich als Straßenmusiker oder -magier. Insgesamt kam in diesem Jahr eine Summe von insgesamt 2042,- € zusammen, die die Schüler für die Waldorfkindergärten in Vietnam gesammelt haben.

Besuch der Schüler aus Thailand

Seit Herbst 2008 pflegt die Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell auf Vermittlung des Goetheinstituts Bangkok eine Partnerschaft mit der Pingkarattana Highschool in Chiang Mai, Thailand. Diesen Herbst kamen vom 10,. Oktober bis zum 7. November fünf thailändische Schülerinnen ohne begleitenden Lehrer zu uns nach Gröbenzell. Neben speziell auf ihre Kenntnisse zugeschnittenen Unterricht, in dem sie die deutsche Sprache übten und in deutsche Sitten und Bräuche eingeführt wurden, lernten sie bei zahlreichen Exkursionen viel über die deutsche Kultur, Gesellschaft und Lebensweise.

So besuchten die Schülerinnen im Rahmen dieses Programmes das Schloss Nymphenburg, wo sie sich mit Herrn Schwab und einem seiner Mitarbeiter der Bayerischen Verwaltung der staatlicher Schlösser, Gärten und Seen trafen. Bei einer Führung durch das Schloss und seinen Garten gaben Herr Schwab und sein Mitarbeiter unseren thailändischen Gästen Einblicke in unsere schönen bayerischen Schlösser, Gärten und Seen und verdeutlichten ihnen die Wichtigkeit dieser Objekte für unsere Kultur.

Ein anderer Programmpunkt war das Walderlebniszentrum in Grünwald. Frau Hagen und ihre Mitarbeiter berichteten über die vielfältigen Aufgabenbereiche des Zentrums und gaben Informationen über unsere heimische Pflanzen- und Tierwelt.

Bei der Besichtigung des TAGWERK Biomarkts in Gröbenzell stand das Thema Nachhaltigkeit und der sinnvolle Umgang mit Lebensmitteln im Fokus. Nach einem Besuch der biologisch-dynamischen Gärtnerei Obergrashof, vervollständigte der TAGWERK Biomarkt den Blick für die Wertschöpfungskette. Mit großem Erstaunen haben dort die Schüler die Produkte entdeckt, die sie einige Tage zuvor selbst beim Obergrashof auf dem Feld ernten durften.

In der Schreinerei Dreyer gewährte Frau Dreyer den Gästen Einblick in den handwerklichen Berufszweig und erklärte die verschiedenen Arbeiten, die der Beruf mit sich bringt und welche Gegenstände dort hergestellt werden. Dabei konnten die Thailänderinnen selbst handwerklich tätig werden und sich bei der Arbeit mit Holz ausprobieren.

Ein Zusammentreffen mit Schülern der Berufsschule für Farbe und Gestaltung ermöglichte den thailändischen Schülerinnen, sich über die Unterschiede zwischen dem unsrigen und dem thailändischen Schulsystem auszutauschen und die vielfältigen Ausbildungsangebote der Schule kennenzulernen.

In der Silvia-Görres-Schule konnten die Gäste aus der Pingkarattana Highschool sehen, wie Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen geholfen wird, ein möglichst selbst bestimmtes Leben führen zu und entsprechend ihrer individuellen Lebens- und Lernvoraussetzungen gefördert werden.

Ein Highlight war auch der Ausflug auf die Alpspitze bei Garmisch-Partenkirchen, bei dem die Jugendlichen aus Chiang Mai das erste Mal mit Schnee in Berührung kamen und bei einer kleinen Wanderung unsere schönen Alpen erleben durften.
Meldung_Thai1Bei der Herbstmonatsfeier zeigten die Thailänderinnen unseren Schülern und unserer Schulgemeinde der Rudolf-Steiner-Schule einen traditionellen Tanz aus ihrem Heimatland. So konnte auch in diesem Jahr die Partnerschaft unserer beiden Schulen dazu beitragen, dass ein kultureller Austausch zwischen unseren Ländern stattfinden kann.

Weitere persönliche Eindrücke der thailändischen Gäste finden sich auf deren Blogs unter:
www.aphiraya111.blogspot.com
www.chanyanoon.blogspot.com
www.Suirw.blogspot.com
www.moonchan1122.blogspot.com
www.tapingermany.blogspot.com

Ich bin mir sicher, dass die Schüler durch die Erfahrung des Projekts „Welt:Klasse“ an Selbstständigkeit, Toleranz, Weltoffenheit und Wissensbegierde gewinnen werden und dieses Erlebnis sie in ihrer persönlichen Entwicklung stärkt.

F. Zahn

“Jeder ist ein Teil der Wirtschaft”

Schülerkongress “Wirtschaft anders denken” am 8./9.10. an der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell

Was bedeutet TTIP, welche Auswirkungen haben Freihandelsabkommen auf unsere Wirtschaft und lassen sich Geld, Recht und Demokratie überhaupt miteinander verbinden? Mit diesen und vielen weiteren Fragen rund um das Motto „Wirtschaft und/oder Freiheit“ beschäftigten sich rund 300 Oberstufenschüler der Waldorfschulen im Münchner Umland auf dem Schülerkongress „Wirtschaft anders denken“, der am 8. und 9. Oktober an der Rudolf-Steiner-Schule in Gröbenzell stattgefunden hat. Auf Wunsch der Schüler wurden auch Fragen der aktuellen Flüchtlingsbewegung behandelt und diskutiert.

„Wirtschaft darf kein Selbstzweck sein, sondern ein Lebens-Mittel. Doch im kapitalistischen System steht nicht der Mensch im Mittelpunkt sondern die Profitmaximierung. Der Mensch wird zu einem Instrument degradiert und damit in dem bedroht, was sein Menschsein ausmacht: seiner Freiheit“, so die These von Dr. Boniface Mabanza, Koordinator der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA) im Rahmen seiner Themenwerkstatt auf dem Schülerkongress „Wirtschaft anders denken“. Mit dieser Aussage tauchte Mabanza gleich tief in das diesjährige Motto des Kongresses ein. „Wirtschaft und/oder Freiheit“ hatten die Lehrer und Oberstufenschüler der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell als Titel gewählt, um sich in zahlreichen Themenwerkstätten, World-Cafés und Vorträgen über ökologische, politische und soziale Fragen zu informieren und auszutauschen. Der Kongress, der vor einigen Jahren von der Rudolf-Steiner-Schule Ismaning ins Leben gerufen wurde, findet seitdem jährlich alternierend an den Waldorfschulen in München und Umgebung statt. In diesem Jahr war die Waldorfschule Gröbenzell Ausrichter der Veranstaltung, zu der rund 300 Oberstufenschüler der Klassen 11 und 12 gekommen waren.

Zwei Tage lang beschäftigten sich die Teilnehmer mit spannenden Fragen und erhielten Antworten von so erfahrenen Referenten wie beispielsweise Prof. Dr. Christian Kreiß, Gerald Häfner, Peter Daniell Porsche oder dem ersten Bürgermeister von Gröbenzell, Martin Schäfer. Dabei war das Themenfeld der 17 Werkstätten weit gespannt. Neben aktuellen Wirtschaftsthemen wie dem Transatlantischen Freihandels- und Investitionsabkommen TTIP, der Bedeutung und Macht des Geldes oder den Sinn und die Auswirkungen der Rettungspakete boten die Referenten auch wertvolle Informationen und Tipps aus der Praxis. So gab Martin Schäfer, der für seinen Workshop den Titel „Zwischen Businessplan und Blauäugigkeit“ gewählt hatte, den Schülern Einblicke in seinen vielschichtigen Werdegang und ermutigte sie, nie den Mut zu verlieren. „Wichtig ist, das zu machen was man wirklich will“, empfahl Martin Schäfer seinen Zuhörern. Dass es aber auch eine Weile dauern kann, bis man weiß was man will, darüber wusste David Baumgartner, ehemaliger Abiturien der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell und Gründer der Gastronomiekette „dean & david“ in seiner Themenwerkstatt zu berichten. “Zu Beginn meines Studiums hatte ich keine Vorstellung davon, welchen Beruf ich einmal ergreifen wollte. Sicher war nur, dass ich selbstständig sein wollte”, erzählte Baumgartner und zeigte den Schülern auf, wie aus einer Idee ein erfolgreiches Wirtschaftsunternehmen werden kann. Einer, der bereits ein erfolgreiches Wirtschaftsunternehmen im Rücken hatte, und trotzdem einen anderen Weg gegangen ist, ist Daniell Porsche, Urenkel des Käfer-Erfinders Ferry Porsche. In seiner Themenwerkstätte schilderte Porsche sehr offen und persönlich seine Erfahrungen als Mitglied einer großen Unternehmerfamilie, stellte einige seiner zahlreichen sozialen Projekte vor und erläuterte sein Bestreben, Verantwortung für das Geld seiner Familie zu übernehmen und damit einen Beitrag zu einer menschlicheren Wirtschaft zu leisten.

Menschlichkeit und Wirtschaft – dies war das Stichwort für die Themenwerkstätten zu den aktuellen Flüchtlingsbewegungen, die auf Schülerwunsch initiiert worden waren. „Kein Mensch flieht freiwillig” erklärten Uche Akpulu und Corinna Kostka vom Bayerischen Flüchtlingsrat und gaben Antworten auf die Fragen, warum Menschen aus ihrem Heimatland fliehen, welche politischen, ökonomischen und ökologischen Begebenheiten sie zu einem solch gravierenden Schritt drängen und wo die Betroffenen Zuflucht finden. Ebenfalls mit dem Thema „Flüchtlinge“ beschäftigten sich die Workshops der Politikwissenschaftlerin Nilufar Kaviani und von Nicolas Grießmeier, Dozent für angewandte Sozialwissenschaften an der Hochschule München sowie zwei Referentinnen der IHK Schwaben. Jeweils im Schluss an die Themenwerkstätten fanden World-Cafés statt, bei denen sich die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen über die Inhalte und die eigenen Erkenntnisse der Themenwerkstätten austauschen konnten.

Einen beschwingten Abschluss nahm der zweitägige Kongress mit mitreißenden rhythmischen Trommelklängen der afrikanischen Gruppe „book guis guis“, die auf Vermittlung der Organisation „PRO ASYL“ ihren Weg nach Gröbenzell gefunden hatte.

Neues von Waldorfkarte.de

Wir konnten mit unseren Online Aktivitäten im ersten Halbjahr rund 760 Euro an Spen- den von unseren kooperierenden Online Shops erzielen. Wer online bei Amazon, DaWanda, eBay, JAKO-O oder Zalando Dinge kauft, sollte unbedingt daran denken, vor dem Absenden des Warenkorbs auf unserer Homepage die Taste „Einmal klicken, alle Shops“ anzuklicken. Damit wird automatisch bei allen Shops der Hinweis gesetzt, dass man über Waldorfkarte.de kam. Das geht auch, wenn der Warenkorb schon „voll“ ist, solange es vor dem finalen Abschicken jeder Bestellung passiert. Die Weitergabe dieser Info an Freunde und Verwandte ist sehr erwünscht. Nur ein Klick – und es kommt der Schule zugute.

Musik, Gesang und Bewegung Kultureller Abend zum 70. Todejahr des Komponisten Viktor Ullmann

Als Nachklang zum 70. Todesjahr des von den Nationalsozialisten 1944 in Auschwitz ermordeten Komponisten Viktor Ullmann veranstaltet das Kulturwerk Gröbenzell e.V. am Mittwoch, den 24. Juni 2015 um 20 Uhr, einen Abend mit Musik, Sprache, Gesang und Bewegung. Die Aufführung im großen Saal der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell wird gestaltet von Julia Kraushaar (Sängerin und Musikpädagogin), Kirsi Talvela (Theaterregisseurin und -pädagogin), Kazuhiko Yoshida (Pianist, Komponist und Musikpädagoge), sowie dem Aleph-Ensemble München mit Reinhard Penzel (Eurythmist und Eurythmiepädagoge), Emi Yoshida (Eurythmistin, Heileurythmistin und Eurythmiepädagogin) und Kazuhiko Yoshida.. Auf dem Programm stehen unter anderem Ullmanns „Kompositionen aus dem Ghetto Theresienstadt“, „Lieder der Tröstung“ von Albert Steffen, Gedichte von Rainer Maria Rilke, Georg Trakl und Hans Günther Adler und die „Klaviersonate Nr.7“. Der Abend gliedert sich in die drei Teile: „Musik und Sprache“, „Musik und Gesang“ sowie „Musik und Bewegung“. Der Eintritt ist frei – Spenden zu Gunsten der Schule werden erbeten.

Großes Theater an der Rudolf-Steiner-Schule in Gröbenzell

Mit einem der meist gespielten Stücke wartet in diesem Jahr die 8. Klasse der Rudolf-Steiner-Schule in Gröbenzell auf.

Nikolai Gogols Komödie »Der Revisor“ erzählt die Geschichte eines kleinen Städtchens, das in ängstlicher Erwartung vor dem Erscheinens eines Revisors einem handfesten Betrüger auf den Leim geht. Das 1836 in Sankt Petersburg uraufgeführte Stück wird, in einer Überarbeitung von Till von Grotthuss, von den Schülerinnen und Schülern der 8. Klasse unter der Leitung der erfahrenen Theaterpädagogin Kirsi Talvela präsentiert.

Die Aufführungen finden an drei Abenden statt: am 19./20. und 21.5. jeweils um 19 Uhr im großen Saal der Rudolf-Steiner-Schule, Spechtweg 1, 82194 Gröbenzell.Der Eintritt ist frei – um Spenden wird gebeten.

Vortrag von Uwe Buermann zur Medien- kompetenz

Uwe Buermann, Pädagoge, freier Medienberater und wissenschaftlicher Mitarbeiter des IPSUM-Instituts, spricht über Konzepte für den Erwerb von Medienkompetenz bei Kindern.
Montag, 11. Mai, 20 Uhr, Freie Waldorfschule München Südwest, Kleiner Saal.
Züricher Straße 9. Eintritt frei, Spenden erbeten.

Smartphone, Internet, Fernsehen – „Unsere Kinder können nicht mit den Medien groß werden, wie wir als Eltern und Erzieher das noch konnten“, sagt Uwe Buermann, Päda- goge, freier Medienberater und wissenschaftlicher Mitarbeiter des IPSUM-Instituts. Die Medienwelt mit all ihren tollen Mög- lichkeiten aber eben auch mit all den Gefahren trifft sie gleich mit voller Wucht. Deshalb müssen wir uns Gedanken machen, wie wir uns und vor allem unseren Kindern helfen können, Medienkompetenz zu erwerben. Vorgefertigte Rezepte greifen nicht, es kommt vielmehr darauf an, jedem Einzelnen zu helfen, einen eigenen festen Standpunkt zu finden, von wo aus sie oder er mit innerer Sicherheit auf die alltäglichen Herausforderungen zugehen kann.

Noch Plätze in der Mittlere-Reife-Klasse frei

Im kommenden Schuljahr 2015/16 sind noch Plätze in der Mittlere-Reife-Abschluss Klasse der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell frei. Externe Schülerinnen und Schüler, die sich innerhalb eines Jahres in einer angenehmen Lernumgebung und in kleinen Gruppen auf den Mittlere-Reife-Abschluss vorbereiten wollen, können sich über die Aufnahmebedingungen per E-Mail unter email hidden; JavaScript is required informieren.