WOW-Day

Beim alljährlichen WOW-Day (Waldorf One World) stellen unsere Schüler ihre Arbeitskraft und ihren Ideenreichtum für soziale Projekte zur Verfügung. Dieser Tag wird an sehr vielen Waldorfschulen gemeinsam durchgeführt. Die Schüler der oberen Klassen stellen am WOW-Day für 5 oder mehr Stunden ihre Arbeitskraft zur Verfügung. Sie verdienen mindestens 5 € pro Stunde, das erwirtschaftete Geld kommt dann einem sozialen Projekt zugute.
Die Schüler engagieren sich dazu in den unterschiedlichsten Bereichen: Sie helfen bei Gartenarbeiten, als Babysitter oder beim Autowaschen, sind Umzugshelfer, gehen ins Altenheim, kümmern sich um Renovierungs- und Malerarbeiten, übernehmen Hausarbeiten, arbeiten in der Werkstatt oder im Service, verkaufen selbst gebackenen Kuchen und betätigen sich als Straßenmusiker, auf dem Obergrashof oder auf einem Reiterhof.

Wow-Day 2017 mit Rekordergebnis

Beim alljährlichen WOW-Day (Waldorf One World) stellen unsere Schüler ihre Arbeitskraft und ihren Ideenreichtum für soziale Projekte zur Verfügung. Dieser Tag wird an sehr vielen Waldorfschulen gemeinsam durchgeführt. Die Schüler der oberen Klassen stellen am WOW-Day für 5 oder mehr Stunden ihre Arbeitskraft zur Verfügung. Sie verdienen mindestens 5 € pro Stunde, das erwirtschaftete Geld kommt dann einem sozialen Projekt zugute.

WOWBevor sich unsere Schüler der 8. – 12. Klasse dieses Jahr in die Arbeit für den WOW–Day stürzten, stimmten sie davor mehrheitlich dafür, dass ein Hilfsprojekt in Ghana den Erlös ihrer Mühen bekommen sollte. Insgesamt beliefen sich die Einnahmen dieses Jahr auf 4.435 Euro und waren somit für uns überdurchschnittlich hoch!!! An dieser Stelle im Namen der Freunde der Erziehungskunst (Initiator) ein riesen DANKESCHÖN an alle Schüler!!!

Hier nun ein Einblick in das geförderte Projekt: Ghana: Cosmos-Centre für Kinder mit Behinderung
Das Cosmos-Centre ist eine heilpädagogische Einrichtung in Dormaa Ahenkro, die rund sieben Kindern mit Behinderung ein sicheres Zuhause schenkt. Neben regelmäßigen Mahlzeiten erhalten die Kinder nicht nur Unterricht nach ihren Bedürfnissen, sondern erleben auch Wertschätzung und lernen Vertrauen in sich selbst zu entwickeln.

Ghana_Cosmos-Centre3

In Ghana (Westafrika) ist es so, dass Kinder, die mit einer Behinderung geboren werden, als verhext und unheilbringend für die ganze Familie gelten. Es wird erzählt, dass diese Kinder vom Fluss herbei getragen werden. In Ghana nennt man sie deshalb Flusskinder, „Nsuoba“. Die Eltern bekommen den Rat, ihr Kind dem Fluss zurück zu geben. Die Kinder werden ans Flussufer gelegt, wo sie dann sterben. Manche Eltern wollen ihr Kind diesem Schicksal nicht überlassen. Sie verstecken es dann in einem hintersten Winkel ihres Hauses, nur notdürftig mit Nahrung versorgt. Bisher gibt es nur wenige Einrichtungen in Ghana, die sich um Kinder mit Behinderung kümmern.

Ghana_Cosmos-Centre2Francis Kyere Boake ist in Ghana geboren und aufgewachsen, lebt jedoch mittlerweile mit seiner Frau Susanne in Schweden. Sie haben drei gemeinsame Kinder sowie ein schwer behindertes ghanaisches Kind, das sie adoptiert haben. Vor ein paar Jahren war Francis auf Heimaturlaub; er wusste von dem traurigen und unwürdigen Schicksal von drei Kindern mit Behinderung, hat kurzentschlossen ein kleines Haus gemietet und zwei ghanaische Frauen aus seiner Familie gebeten, sich um diese Kinder zu kümmern.

Ghana_Cosmos-Centre1Mittlerweile leben sieben Kinder in der kleinen Einrichtung, sie werden zusätzlich von Ayala, einem jungen Lehrer und Hausvater betreut. Jedes Jahr fährt eine Förderlehrerin, die an der Aachener Parzival-Schule arbeitet, für mehrere Wochen dorthin und bemüht sich, den Menschen dort zu zeigen, wie auch Kinder mit schwersten Behinderungen gefördert werden können.

Das Cosmos-Centre ist froh, wenn das Geld für den täglichen Bedarf zusammenkommt, beispielsweise für eine warme Mahlzeit am Tag, Rechenklötze für den Unterricht oder eine kleine Unterstützung für den unermüdlichen Einsatz von Ayala, dem jungen Lehrer und Hausvater. Zudem träumt die Einrichtung davon ein weiteres Haus zu bauen, um noch mehr Kindern mit Behinderung, einen warmherzigen und vor allem sicheren Ort zum Aufwachsen zu schenken.

WOW-Day 2016

Viele Schülerinnen und Schüler haben sich auch dieses Jahr wieder engagiert, damit der WOW-Day ein Erfolg wird: Die Schüler der Klassen 7-11 haben in diesem Jahr eine Summe von insgesamt 2973,50 € eingenommen.

Eigentlich sollte dieses gesammelte Geld einem Projekt in Brasilien zugute kommen. Doch nachdem der wowday stattgefunden hatte, erreichte mich eine Mail der Erziehungskunst, dass der Hurrikan Matthew auf Haiti wieder immense Schäden angerichtet hat. Viele Schulen wurden zerstört durch diese Urgewalt. U.a. auch die Waldorfschule „Ecole du village“ im Süden der Insel. Die SMV war damit einverstanden, dass wir das Geld dieses Mal kurzfristig einer vom Unwetter gebeutelten Region spenden. Und so fließt die eingenommene Summe an eine Schule, die vor dem Sturm beinahe 130 Kinder besuchten. Unter ihnen auch Kinder mit Lernschwierigkeiten, Kinder die Zuhause viel Gewalt erleben und einige ehemalige Kindersklaven. Sie lernten voller Freude, ohne Schreien und Schläge, jeden Tag gab es zwei frische, warme Mahlzeiten.
WOW_2016Nun ist die Schule zerstört. Die Blechhütten der Kinder hat der Wind hinweggefegt, der Kindergarten, der demnächst eröffnet werden sollte und der Schulgarten mit allem angebauten Gemüse sind verwüstet. Von dem Freiwilligenhaus und dem Haupthaus stehen zwar noch die Wände, aber der Sturm hat die Dächer und Fenster zerstört. Was er nicht mitriss, haben der schwere Regen und die herumfliegenden Bäume und Trümmer unbrauchbar gemacht.
Wir hoffen, dass die kleine Spende die Waldorfschule bald erreicht und etwas dazu beitragen kann, sie wieder zu errichten!

Vielen Dank an alle Schüler/innen für ihr Engagement.

WOW-Day 2015 wieder ein Erfolg

Wie jedes Jahr fand am Freitag, den 09.10.15 der WOW-Day (Waldorf-One-World-Day) an  unserer Schule statt. Dieser Tag wird an sehr vielen Waldorfschulen gemeinsam durchgeführt. Die Schüler der Klassen 8-10 stellen am WOW-Day für 5 oder mehr Stunden ihre Arbeitskraft zur Verfügung. Sie verdienen mindestens 5 € pro Stunde, das erwirtschaftete Geld kommt dann einem sozialen Projekt zugute. Meldung_KiGaVietnamMit ihrem Verdienst inklusive etwaiger Spenden werden in diesem Jahr Kindergärten in Vietnam unterstützt. In und um Ho-Chi-Minh-Stadt gibt es drei waldorfpädagogische Kindergärten, die u.a. von dem australischen Verein Vietnam`s Children Project unterstützt werden. Bis heute ist vielen Kindern der Besuch der Waldorfkindergärten nur möglich, weil viele Menschen Patenschaften übernommen haben und übernehmen. Ohne Hilfe des Vietnam’s Children Project könnten die Eltern ihre Kinder niemals in einen Kindergarten schicken, auch da die meisten Zugewanderte sind, um sich in den umliegenden Gummifabriken unter schwersten Bedingungen den Lebensunterhalt zu verdienen.

Weitere Informationen zu dem Projekt in Vietnam finden Sie unter diesem Link.

Der Wowday wurde in diesem Schuljahr auf einen Donnerstag, 9.10.15 gelegt. Zeitgleich mit dem Wowday hat für die Oberstufe die Veranstaltung „Wirtschaft anders denken“ stattgefunden, so dass nur noch zwei Klassen und eine halbe ausschwärmen konnten und für Schulen in Not Geld sammelten. Ich hatte deshalb die große Befürchtung, dass die Einnahmen für unsere Spendenaktion in diesem Jahr erheblich geschmälert werden würde. Doch weit gefehlt. Die Ergebnisse der vergangenen Jahre konnten mit nur 2,5 Klassen fast erreicht werden und ist auf eine hervorragende Sammelbereitschaft der 8.,9. und 10. Klasse zu verdanken. Besonders die 9. Klasse möchte ich erwähnen, hat sie doch im Alleingang fast ein Drittel der in anderen Jahren durchschnittlich gesammelten Spenden, auf ihr Konto verbucht. So ist ein unglaublicher Betrag von 1178,- Euro zusammen gekommen! Ein großes Dankeschön an alle beteiligten 9. Klässler.

Engagiert wurde sich wieder in den unterschiedlichsten Bereichen. Die Schüler betreuten alte und junge Menschen, halfen bei Gartenarbeiten, als Umzugshelfer, unterstützten Kindergärten bei ihrer Arbeit, kümmerten sich um Renovierungsarbeiten, übernahmen Hausarbeiten, arbeiteten in der Werkstatt oder im Service, erstellten Websites, verkauften selbst gebackenen Kuchen und betätigten sich als Straßenmusiker oder -magier. Insgesamt kam in diesem Jahr eine Summe von insgesamt 2042,- € zusammen, die die Schüler für die Waldorfkindergärten in Vietnam gesammelt haben.

WOW-Day 2014

In diesem Jahr ist die Wahl auf eine Schule in Johannesburg gefallen. Die Waldorf School Inkanjezi liegt in Alexandra, einem Township in Johannesburg. „Ein kleiner Stern scheint in der Dunkelheit von Alexandra“, denn Inkanyezi bedeutet „Sternenglanz“. Von 1989 an haben die Freunde der Erziehungskunst den Aufbau der Inkanyezi Schule begleitet, Häuser finanziert, viele Jahre die Gehälter mitbezahlt und Mentorenbesuche ermöglicht. Zwar bekommt die Schule mittlerweile einen staatlichen Zuschuss, doch reichen die finanziellen Möglichkeiten noch nicht aus. Damit die Schule auch weiterhin Kinder aus finanziell benachteiligten Familien aufnehmen kann ist die Schule auf Spenden angewiesen.
Weitere Informationen zu dem Projekt in Johannesburg finden Sie unter:
http://www.freunde-waldorf.de/waldorf-weltweit/einrichtungen-weltweit/suedafrika/johannesburg-inkanyezi.html

Vielen Dank an alle Schüler/innen für ihr Engagement!