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Blütenreich für Bienen und Schmetterlinge

Um einen Beitrag zur Erhaltung des Lebensraums für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Co. zu leisten, hat die Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell im Frühjahr einen Blühstreifen am Rand ihres Schulgeländes eingesät. Auf 3.000 Quadratmetern grünt, blüht und summt es nun prächtig.

Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Co. sind als Blütenbestäuber unersetzlich. Durch ihre Arbeit sorgen sie für die Vielfalt von Pflanzen und Tieren. Doch die Insekten haben mittlerweile Probleme, ihre Nahrung zu finden, denn auf Feldern, Wiesen, öffentlichen Flächen und in Gärten blüht es immer weniger. Die Waldorfschule Gröbenzell leistet ihren Beitrag dazu, das zu ändern und hat im Frühjahr dieses Jahres einen 3.000 Quadratmeter großen Blühstreifen am Rand ihres Schulgeländes eingesät. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern haben Gartenbaulehrer Jakob Schmitt und Hausmeister Enrico Bergelt den Streifen im Frühjahr umgegraben, gefräst und die mehrjährige Saatgutmischung „Blühende Landschaften“ des gleichnamigen bayerischen Netzwerks eingebracht.

„Die Erhaltung der Artenvielfalt in der Natur ist uns als Waldorfschule seit jeher ein großes Anliegen“, sagt Gartenbaulehrer Jakob Schmitt. „Auch in unserem 2.000 Quadratmeter großen Schulgarten achten wir auf eine gute Mischung aus heimischen Kulturpflanzen und Wildarten. Hier sind Bienen, Schmetterlinge und viele andere Insekten seit Bestehen der Schule zu Hause.“

Gartenbau als reguläres Unterrichtsfach haben die Schülerinnen und Schüler der Gröbenzeller Waldorfschule ab der 6. Klasse. „Uns ist es wichtig, dass die Kinder und Jugendlichen auch in der heutigen Zeit einen Wissens- und Erfahrungsschatz über die Pflege und Kultivierung verschiedener Pflanzenarten erwerben. Das geht bis zu Techniken des Vermehrens und Veredelns in der 9. Klasse“, erklärt Herr Schmitt. Auch die Gestaltung von Biotopflächen zur Förderung der Artenvielfalt sei ein Schwerpunkt.

Als eine von weltweit 10.000 UNESCO-Projektschulen richtet die Gröbenzeller Waldorfschule allgemein viel Augenmerk auf die Umweltbildung ihrer Schülerinnen und Schüler.

Die Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell wurde 1981 gegründet und ist eine von derzeit 245 Waldorfschulen in Deutschland und rund 1.100 Waldorfschulen weltweit. Sie ist eine einzügige Schule mit rund 450 Schülerinnen und Schülern und führt als staatlich genehmigte Schule über den waldorfeigenen Bildungsabschluss hinaus bis zum Abitur oder zur Mittleren Reife. Neben den pädagogischen Prinzipien Rudolf Steiners, die das Kind in seiner Individualität in den Mittelpunkt stellen und ihm eine entwicklungsgerechte und breit angelegte Erziehung zukommen lassen möchten, ist die Schule eine UNESCO-Projekt-Schule, an der internationaler Austausch, nachhaltiges Handeln und Toleranz den Unterricht und das Leben an der Schule prägen.
Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell
Spechtweg 1
82194 Gröbenzell
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Teilnahme-Rekord beim diesjährigen Abitur an der Gröbenzeller Waldorfschule

30 Schülerinnen und Schüler, so viele wie noch nie in der 38-jährigen Geschichte der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell, haben in diesem Jahr an der Abiturprüfung teilgenommen. Es ist der 26. Abitur-Jahrgang der Gröbenzeller Waldorfschule. 29 der 30 Schülerinnen und Schüler haben bestanden.

Am Freitag, den 28. Juni nahmen die Schülerinnen und Schüler der Abiturklasse der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell im Rahmen einer feierlichen Zeremonie, bei der auch Gröbenzells Erster Bürgermeister Martin Schäfer zu Gast war, ihre Abschlusszeugnisse entgegen. „30 Schülerinnen und Schülern haben sich in diesem Jahr für das Abitur entschieden. So viele wie noch nie, und bis auf einen haben alle bestanden“, sagt Hanns Burkert, Oberstufenlehrer für Mathematik, Physik und Informatik sowie amtlicher Schulleiter der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell. Es ist der 26. Abitur-Jahrgang der Gröbenzeller Waldorfschule, die 1981 gegründet wurde.

An der Waldorfschule bleiben die Kinder von der 1. bis zur 12. Klasse zusammen. Danach entscheiden sie, auf welchen Abschluss sie sich vorbereiten. „In der Regel wählen mehr als 80 Prozent unserer Schüler das Abitur“, sagt Herr Burkert. „In diesem Jahr waren es sogar 90 Prozent. Die anderen Schüler legen die Mittlere Reife ab.“ Die Schüler, die sich für das Abitur entscheiden, schaffen das in der Regel auch. In den letzten 14 Jahren lag die Quote bei 98 Prozent.

Wie alle Gymnasiasten in Bayern legen die Waldorfschüler am Ende ihrer Schulzeit das bayerische Zentralabitur ab. Lediglich der Weg dorthin unterscheidet sich von dem an der Regelschule. So haben die Waldorfschulen in Bayern schon immer an den 13 Jahren bis zum Abitur festgehalten und sich nicht dem G8 angeschlossen. „Die Waldorfpädagogik folgt einem entwicklungsorientierten Lehrplan, der sich am Entwicklungsstand des Kindes bzw. des Jugendlichen orientiert. Diesen kann man nicht um ein Jahr vorziehen“, erklärt Herr Burkert.

Die Prüfungen sind dieselben wie am Gymnasium, die Anzahl und Auswahl der Fächer unterscheiden sich jedoch: Während die Regelschüler das schriftliche Abitur in drei Fächern ablegen (Deutsch, Mathematik, ein Wahlfach), werden die Schüler der Waldorfschule in vier Fächern schriftlich geprüft (Deutsch, Mathematik, Kunst oder Musik, Geschichte). Die mündliche Prüfung legen alle in zwei Fächern ab. Die Regelschüler wählen dabei aus unterschiedlichen Fächerkombinationen, für die Waldorfschüler stehen die mündlichen Prüfungsfächer mit Englisch und Französisch fest.

Da die Waldorfschulen in Bayern keine eigene Abiturberechtigung haben, führt die Rudolf-Steiner-Schule in Gröbenzell die Abiturprüfungen in Zusammenarbeit mit einem der umliegenden Gymnasien durch, in diesem Jahr mit dem Gymnasium in Olching. Die Prüfungen finden in den Räumen der Rudolf-Steiner-Schule statt. Die Erstkorrektur erfolgt durch die Lehrer der Waldorfschule, die Zweitkorrektur durch die Kollegen des Gymnasiums.

„Wir freuen uns über so viele erfolgreiche Abiturprüfungen und wünschen unseren Absolventinnen und Absolventen alles Gute auf ihrem weiteren Weg“, sagt Detlef Ludwig, Geschäftsführer des Waldorfschulvereins Gröbenzell e.V.

Die Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell wurde 1981 gegründet und ist eine von derzeit 245 Waldorfschulen in Deutschland und rund 1.100 Waldorfschulen weltweit. Sie ist eine einzügige Schule mit rund 450 Schülerinnen und Schülern und führt als staatlich genehmigte Schule über den waldorfeigenen Bildungsabschluss hinaus bis zum Abitur oder zur Mittleren Reife. Neben den pädagogischen Prinzipien Rudolf Steiners, die das Kind in seiner Individualität in den Mittelpunkt stellen und ihm eine entwicklungsgerechte und breit angelegte Erziehung zukommen lassen möchten, ist die Schule eine UNESCO-Projekt-Schule, an der internationaler Austausch, nachhaltiges Handeln und Toleranz den Unterricht und das Leben an der Schule prägen.
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Zehnte Etappe der Alpenüberquerung der 7. Klasse erfolgreich absolviert

Über den Berg

Die 7. Klasse der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell überquert in zwölf Etappen die Alpen. Am Ende ihrer zehnten Etappe sind die Schülerinnen und Schüler am Sonntag im italienischen Alleghe angekommen. Damit sind sie quasi „über den Berg“: 385 Kilometer und die meisten Höhenmeter haben sie zurückgelegt. 214 Kilometer liegen noch vor ihnen bis zu ihrem Ziel Venedig.

Bei ihrem Projekt, aus eigener Kraft die Alpen zu überqueren, ist die 7. Klasse der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell am Sonntag in Alleghe in der italienischen Provinz Belluno angekommen. 385 Kilometer zu Fuß oder zuweilen auch mit dem Fahrrad haben die Schülerinnen und Schüler zurückgelegt, seit sie vor vier Jahren als Drittklässler von ihrem Schulhaus in Gröbenzell losmarschiert sind. Das Ziel Venedig lag damals noch in weiter Ferne, heute ist es greifbar nahe.

„Wir sind sehr froh und stolz, dass wir es so weit geschafft haben“, sagt Klassenlehrerin Daniela Haller-Murr, die das Projekt 2015 initiiert hat. Bei insgesamt 596 Kilometern und 12.000 Höhenmetern gibt es zahlreiche Momente, die an die Substanz gehen und Kinder wie Begleiteltern lehren, den inneren Schweinehund zu überwinden und die motivierende Wirkung von Teamarbeit zu schätzen. „Die Kinder erfahren, dass man alles schaffen kann, wenn man will und Menschen hat, die einen unterstützen“, fasst Frau Haller-Murr das pädagogische Motiv des Projekts zusammen. Zudem stärkt es die soziale Kompetenz der Kinder, die lernen, aufeinander acht zu geben, umsichtig zu sein und den Schwächeren zu helfen. Auch die Natur spielt eine große Rolle: „Man kann nur schützen, was man liebt. Und um etwas zu lieben, muss man es kennen“, sagt Frau Haller-Murr. Ihr geht es darum, die Kinder hinaus in die Natur zu führen. „Nicht in den lieblichen Garten, sondern in die Urgewalt der Berge“, sagt Frau Haller-Murr. „Hier kann man die Stellung des Menschen im Ökosystem ganz gut verorten.“

Mit der zehnten Etappe von Bozen nach Alleghe haben die Schülerinnen und Schüler den schwierigsten Teil ihrer Wanderung geschafft. Die verbleibenden 214 Kilometer führen sie aus dem Bergland heraus und durch die Po-Ebene nach Venedig. Hier werden sie am Ende der 8. Klasse ankommen, bevor Daniela Haller-Murr sie, wie an der Waldorfschule üblich, als Klasselehrerin ab- und in die Oberstufe übergibt.

Zur Belohnung und zum Jubiläum der 10. Etappe bekamen die Schülerinnen und Schüler in Alleghe ein „KlasseBergsteiger“-T-Shirt, das die Bäckerei Reicherzer in Fürstenfeldbruck gesponsort hat. „Das Projekt bedeutet neben der körperlichen auch eine finanzielle Anstrengung“, berichtet Oliver Bolus, der sich im Elternteam um die Finanzen kümmert. „Wir freuen uns über jede Unterstützung in Form von Geld- oder Sachspenden.“ So hat sich das Organisationsteam eine originelle Idee einfallen lassen: Für jeden Kilometer der Alpenüberquerung hat die Klasse Ansteck-Buttons produziert. Je nach Schwierigkeitsgrad kosten diese unterschiedlich viel: 5 Euro für einen flachen Kilometer, 10 Euro für bergig, 20 Euro für steil und 50 Euro für einen „endsteilen“ Kilometer. Wer einen Button kaufen und damit die Klasse bei ihrer Alpenüberquerung unterstützen möchte, wendet sich bitte an email hidden; JavaScript is required. Eine Spendenquittung stellt die Schule gerne aus. Weitere Informationen unter www.klasse-bergsteiger.de.

In zwölf Etappen über die Alpen.
In jedem Schuljahr absolvieren die Schülerinnen und Schüler zwei Etappen. Gestartet sind sie zu Beginn der 3. Klasse vom Schulhaus in Gröbenzell. Am Ende der 8. Klasse erreichen sie Venedig.

Gemeinsam erleben, was ein Leben lang bleibt.
Die Schüler erleben unvergleichlich schöne Natur und die Klassengemeinschaft wächst an den Herausforderungen

Froh uns stolz
ist die 7. Klasse der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell im italienischen Alleghe angekommen. zur zehnten Alpenüberquerungsetappe gab es ein „KlasseBergsteiger“-T-Shirt von der Bäckerei Reicherzer in Fürstenfeldbruck.

Die Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell wurde 1981 gegründet und ist eine von derzeit 245 Waldorfschulen in Deutschland und rund 1.100 Waldorfschulen weltweit. Sie ist eine einzügige Schule mit rund 450 Schülerinnen und Schülern und führt als staatlich genehmigte Schule über den waldorfeigenen Bildungsabschluss hinaus bis zum Abitur oder zur Mittleren Reife. Neben den pädagogischen Prinzipien Rudolf Steiners, die das Kind in seiner Individualität in den Mittelpunkt stellen und ihm eine entwicklungsgerechte und breit angelegte Erziehung zukommen lassen möchten, ist die Schule eine UNESCO-Projekt-Schule, an der internationaler Austausch, nachhaltiges Handeln und Toleranz den Unterricht und das Leben an der Schule prägen.

Die Alpenüberquerung ist ein Projekt der 7. Klasse der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell. Die 35 Schülerinnen und Schüler sind zu Beginn der 3. Klasse gestartet und legen auf ihrem Weg von Gröbenzell nach Venedig insgesamt 596 Kilometer und 12.000 Höhenmeter aus eigener Kraft zurück. Am Ende der 8. Klasse erreichen sie nach zwölf Etappen Venedig.

Waldorfschulverein Gröbenzell e.V.
Klasse Bergsteiger
Spechtweg 1, 82194 Gröbenzell
Ansprechpartnerin: Brigitte Leiblein
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Schülerfirma „blueagain “ gewinnt ersten Platz beim JUNIOR- Landeswettbewerb

Am Dienstag vergangener Woche nahmen acht Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell die Auszeichnung „bestes JUNIOR-Unternehmen Bayerns 2019“ entgegen.Ihre Schülerfirma „blueagain“ stellt nachhaltige Brotzeitverpackungen aus recycelten Stoffen her. Im Juni reisen die Schüler zum JUNIOR-Bundeswettbewerb der Landessieger nach Berlin.

Die Themen Nachhaltigkeit, Plastik- und Müllvermeidung treiben die Jugendlichen derzeit stark um. Auch die Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell, die beim diesjährigenJUNIOR-Projekt mitmachen, haben eine Geschäftsidee aus diesem Bereich entwickelt. „Jahr für Jahr produzieren wir 8,3 Milliarden Tonnen Müll, darunter Alu- und Frischhaltefolie für Brotzeiten und Pausenbrote. Wir finden, dass man diesen Müll leicht vermeiden kann und haben Brotzeitverpackungen aus gewachsten und recycelten Stoffen entwickelt, die viele Mal verwendet werden können“, sagt Mika Marischka, Zehntklässler und CEO von „blueagain“.

Die Wachstücher stellen die Schüler aus Stoffresten her, die sie über Spendenaufrufe sammeln und mit Bienenwachs und Kokosfett einbügeln. Es gibt viele unterschiedliche Motive, die Tücher werden zusammengerollt und mit einer hübschen Kordel „verpackt“ verkauft. „Wir haben die Produktion unserer Wachstücher enorm gesteigert. Während wir am Anfang nur drei bis vier Tücher pro Doppelstunde produziert haben, schaffen wir jetzt dreißig bis vierzig“, berichtet Marinus Prey, zuständig für Marketingund Vertrieb. Die Schüler verkaufen die Brotzeitverpackungen auf lokalen Märkten, in Bioläden sowie über Online-Bestellungen. Wie in einer richtigen Firma besetzen sie dabei unterschiedliche Posten undFunktionen: CEO, Produktentwicklung, Marketing, Finanzen und Verwaltung. Das Startkapital haben sie bei der ersten Hauptversammlung im Januar eingesammelt. „Der Wert der Anteilsscheine von blueagain hat sich seitdem mehr als verdoppelt“, berichtet Eva Schwaiger, die für die Finanzen zuständig ist.

blueagain“ ist die zweite Schülerfirma der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell, die innerhalb von drei Jahren den Preis als bestes bayerisches JUNIOR-Projekt gewonnen hat. 2017 ging das Schülerunternehmen „Flamant Noir“, das Möbel aus Europaletten herstellte, als Sieger aus dem Landeswettbewerb hervor. „Es freut mich, dass unsere Schüler so ein großes Interesse an wirtschaftlichen Themen und offenbar auch ein gutes Gespür für Produktideen haben“, sagt Daniela Göttel, Oberstufenlehrerin an der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell und Mentorin für die Schüler im JUNIOR-Projekt. „Ihre Ideen setzen sie mit Leidenschaft, Engagement und Organisationsgeschick um.“

JUNIOR ist ein Schulprojekt, bei dem Schüler der 10. Klasse ein auf ein Jahr befristetes Unternehmen gründen und anschließend wieder abwickeln. Träger ist das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln. Die Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell führt das JUNIOR-Projekt seit 17 Jahren durch.

Gewinner des bayerischen JUNIOR-Landeswettbewerbs: Schülerfirma „blueagain“ der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell. Foto: JUNIOR

Die nachhaltigen Bienenwachstücher von blueagain. Foto: blueagain
Die Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell wurde 1981 gegründet und ist eine von derzeit 245 Waldorfschulen in Deutschland und rund 1.100 Waldorfschulen weltweit. Sie ist eine einzügige Schule mit rund 450 Schülerinnen und Schülern und führt als staatlich genehmigte Schule über den waldorfeigenen Bildungsabschluss hinaus bis zum Abitur oder zur Mittleren Reife. Neben den pädagogischen Prinzipien Rudolf Steiners, die das Kind in seiner Individualität in den Mittelpunkt stellen und ihm eine entwicklungsgerechte und breit angelegte Erziehung zukommen lassen möchten, ist die Schule eine UNESCO-Projekt-Schule, an der internationaler Austausch, nachhaltiges Handeln und Toleranz den Unterricht und das Leben an der Schule prägen.
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Ansprechpartnerin: Tina Hoffmann, Öffentlichkeitsarbeit
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Waldorf 100-Staffellauf von Gröbenzell nach Daglfing

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Waldorfschulen findet ein großer Staffellauf durch Deutschland statt. Gestartet am 18. Juni 2018 in Flensburg, erreichte der Staffelstab am 8. Mai die Rudolf-Steiner-Schule in Gröbenzell. Von hier trugen und radelten ihn Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse sowie der Oberstufe weiter nach Daglfing. Am 19. September wird der Staffelstab nach seiner Reise quer durch Deutschland in Berlin ankommen.

Mit einem großen „Herzlich Willkommen“-Schild begrüßten die Schülerinnen und Schüler der Rudolf-Steiner-Schule München-Daglfing die rund 40 Läufer und Radlfahrer der Waldorfschule Gröbenzell. Diese hatten den Waldorf-100-Staffelstab am 9. Mai aus dem westlichen Umland von München in den Osten transportiert. Den ersten Streckenabschnitt bestritten die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse. Sie trugen den handgefertigten Bambusstab, auf dem sich bereits zahlreiche Waldorfschulen aus Deutschland mit Namen und Logo verewigt hatten, drei Kilometer im Dauerlauf von Gröbenzell nach Lochhausen. Hier übernahmen die Oberstufenschüler, die den Stab mit dem Fahrrad 25 Kilometer weiter nach Daglfing brachten. Gestartet waren die Fünftklässler morgens um 8.30 Uhr vom Schulhaus in Gröbenzell. Ankunft in Daglfing war wie geplant um 12 Uhr, trotz zweier Fahrrad-Platten, die fachmännisch behoben wurden.

Ebenso herzlich wie die Gröbenzeller Schüler in Daglfing empfangen wurden, hatte die Waldorfschule Gröbenzell am Tag zuvor eine Läufer-Delegation der Freien Waldorfschule München-Südwest willkommen geheißen. Diese hatte den Stab zusammen mit ihrem Sportlehrer Mario Schönmetzler von Forstenried nach Gröbenzell gebracht.

Menschen zu verbinden ist die Idee hinter dem Waldorf-100-Staffellauf. Seit der Gründung der ersten Waldorfschule in Stuttgart im Jahr 1919 hat sich die Waldorfpädagogik zu einer der größten freien Schulbewegungen der Welt entwickelt. Im Jubiläumsjahr gibt es daher zahlreiche Feiern und Projekte rund um den Globus. Eins davon ist der Staffellauf, der die 245 Waldorfschulen in Deutschland miteinander verknüpft. Drei Stäbe werden dabei auf unterschiedlichen Routen durch die Republik getragen. So war der Gröbenzeller Stab zuvor bereits in Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Vom Münchener Umland aus reist er in vielen Etappen über Regensburg, Coburg, Erfurt, Leipzig und Potsdam nach Berlin. „Es ist schön, wenn sich die Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Waldorfschulen begegnen und vernetzen können“, sagt Werner Rauch-Westermeier, Sportlehrer an der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell. „Dazu war dieses Projekt eine tolle Gelegenheit.“ Seine Kollegin, Sportlehrerin Sabine Kersten, ergänzt: „Der Gemeinschaftsgedanke trägt. Es war schön zu erleben, wie motiviert alle mitgemacht haben – von den jungen Schülern bis zu den Oberstufenschülern.“

Die Waldorf-100-Staffelstäbe werden am 19. September in Berlin ankommen. Der Zieleinlauf ist ein Höhepunkt des großen offiziellen Hauptfestaktes zu Waldorf 100 im Berliner Tempodrom.
Berichte und Hinweise zu weiteren Veranstaltungen im Rahmen von Waldorf100 finden Sie unter www.waldorf-100.org und www.waldorf-bayern.de.

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Ansprechpartnerin: Tina Hoffmann
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Die Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell wurde 1981 gegründet und ist eine von derzeit 245 Waldorfschulen in Deutschland und rund 1.100 Waldorfschulen weltweit. Sie ist eine einzügige Schule mit rund 450 Schülerinnen und Schülern und führt als staatlich genehmigte Schule über den waldorfeigenen Bildungsabschluss hinaus bis zum Abitur oder zur Mittleren Reife. Neben den pädagogischen Prinzipien Rudolf Steiners, die das Kind in seiner Individualität in den Mittelpunkt stellen und ihm eine entwicklungsgerechte und breit angelegte Erziehung zukommen lassen möchten, ist die Schule eine UNESCO-Projekt-Schule, an der internationaler Austausch, nachhaltiges Handeln und Toleranz den Unterricht und das Leben an der Schule prägen. 100 Jahre Waldorfpädagogik. 1919 wurde die erste Waldorfschule in Stuttgart gegründet – 2019 feiert „die Waldorfschule“ ihr 100-jähriges Jubiläum. Dies nehmen wir zum Anlass, die Waldorfschule zeitgemäß weiterzuentwickeln und ihre globale Dimension stärker ins Bewusstsein zu rücken. Seien Sie gespannt und seien Sie dabei: www.waldorf-100.org.
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Herausforderung Erziehung: Podiumsgespräch an der LMU

Was verlangt die beschleunigte Entwicklung unserer Gesellschaft mit ihren tiefgreifenden Veränderungen von Heranwachsenden und Pädagogen? Unser Jugend ist unsere Zukunft. Und so, wie sie sich ins Leben stellt und ihre Aufgaben angeht, wird sie unsere Welt gestalten. Eltern, Lehrer und Erzieher haben primär die Aufgabe, unseren Kindern und Jugendlichen das dazu Nötige mitzugeben und ihnen ihre individuelle Entwicklung zu ermöglichen.
Wie das geschehen soll, wird von Staat, Wirtschaft und der öffentlichen Bildungsdiskussion in unterschiedlichster Weise empfohlen und vorgeschrieben. Kann im Labyrinth der Anforderungen ein roter Faden gefunden werden? Welches sind die Grundlagen, nach denen Schule gestaltet werden soll? Können alte Denkmuster überwunden und Schule ganz neu gestaltet werden? Was will die Waldorfschule?
Im Podiumsgespräch begegnen sich kompetente Referenten aus Bildungsforschung und         -praxis und die Veranstalter hoffen auf zahlreiche, auch kontroverse Beiträge aus dem Plenum, so dass jeder Denkanstöße mitnehmen kann.
Es sprechen Prof. Dr. Rudolf Tippelt, LMU, Allgemeine Pädagogik und Bildungsforschung, Prof. Dr. Jost Schieren, Prof. für Schulpädagogik, Dekan des Fachbereis Bildungswissenschaft, Alanus Hochschule, Dr. Valentin Wember, Waldorflehrer, Arbeit in der Lehrerbildung weltweit und Buchautor, Hannah Imhoff, Waldorf Alumni, ehemalige Stadtschulsprecherin München.
Moderation: Wolfgang Krach, Chefredakteur SZ.
Montag, 29. April, Einlass 19 Uhr, Beginn 19.15 Uhr, LMU, Raum B 201. Eintritt frei.
Anschließend: Nacht-Café in der MS Utting, Lagerhausstr. 15.

Bunter Frühlingsmarkt mit Tag der offenen Tür am 6. April

Jedes Jahr lockt der Frühlingsmarkt der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell mit seinen zahlreichen Ständen, Flohmärkten und kulinarischen Angeboten viele Besucher aus Gröbenzell und Umgebung an. Anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der Waldorfschulen in diesem Jahr verbindet die Schule den beliebten Frühlingsmarkt mit einem Tag der offenen Tür. Besucher können Unterricht erleben, an Workshops teilnehmen oder Szenen aus dem Theaterstück der 12. Klasse sehen.

Wer sich schon immer einmal über die Waldorfschule informieren, einen Blick in den Unterricht werfen und erfahren wollte, ob Waldorfschüler wirklich ihren Namen tanzen, ist herzlich zum diesjährigen Frühlingsmarkt der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell eingeladen. Neben zahlreichen Markt- und Verkaufsständen, dem beliebten Bücher-, Kleider- und Spielsachen-Flohmarkt sowie kulinarischen Köstlichkeiten öffnet die Schule in diesem Jahr ihre Klassenzimmer für einen offenen Unterricht und bietet zahlreiche Workshops an. Anlass für diesen besonderen Frühlingsmarkt ist das hundertjährige Jubiläum, das die Waldorfschulen in diesem Jahr weltweit feiern.

Dazu haben die Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer der Waldorfschule Gröbenzell ein umfangreiches, offenes und attraktives Angebot zusammengestellt:

  • Ab 8.10 Uhr, dem regulären Unterrichtsbeginn, hat die Cafeteria geöffnet und die Besucher können sich mit einem Frühstück stärken.
  • Von 8.10 Uhr bis 9.00 Uhr besteht die Möglichkeit, den offenen Unterricht der Klassen 9 bis 12 zu besuchen. Die 9. Klasse hat sich etwas Besonderes ausgedacht und präsentiert Experimente aus dem Physikunterricht.
  • Ab 9 Uhr können die Besucher in Workshops selbst aktiv werden. Neben Filzen, Handarbeit und rhythmischen Übungen stehen auch Themen wie „Praktika und Abschlüsse an der Waldorfschule“ und „Waldorfschule und Anthroposophie“ auf dem Programm.
  • Wer schon immer erfahren wollte, was es mit der typischen Architektur von Waldorfschule ohne scharfe Ecken und Kanten auf sich hat, ist herzlich zur Schulführung
  • Um 10.15 Uhr präsentiert die 11. Klasse ihre Erfahrungen aus ihrem Auslandsaufenthalt in Kenia und Thailand. Die Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell ist eine von rund 300 UNESCO-Projektschulen in Deutschland, und jedes Jahr reisen Schüler der 11. Klasse im Rahmen des sognannten Welt:Klasse-Projekts in Schwellen- und Entwicklungsländer wie Kenia, Indien und China.
  • Den Abschluss des offenen Programms bildet die 12. Klasse, die alle Interessierten um 13 Uhr zu Theaterszenen aus ihrem Zwölftklass-Stück einlädt.

„2019 hat Rudolf-Steiner mit Emil Molt, dem damaligen Besitzer der Zigarrenfabrik Waldorf-Astoria, in Stuttgart die erste Waldorfschule für die Arbeiterkinder der Stadt gegründet“, sagt Valeria Kroitzsch, Mitglied der pädagogischen Konferenzleitung der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell. „Hundert Jahre später gehört die Waldorfschulbewegung zu den größten freien Schulbewegung der Welt. Das Jubiläum sowie das wachsende Interesse der Menschen an der Waldorfpädagogik nehmen wir zum Anlass, allen Interessierten einen guten Einblick in unsere Schule zu geben.“

Wenn man das in entspannter Atmosphäre und in Verbindung mit dem fröhlich-bunten Frühlingsmarkt tun kann, umso besser: Der Frühlingsmarkt mit Tag der offenen Tür findet statt am Samstag, den 6. April von 10 bis 15 Uhr im Schulhaus und auf dem Außengelände der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell.

Johannes Greiner hält dritten Vortrag zum Thema „Medien“ in diesem Schuljahr

„Auf dem Weg zur Medienkompetenz“
Vortrag von Johannes Greiner am 28. März um 20 Uhr an der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell

Der Umgang mit Medien und insbesondere den digitalen Medien ist ein wichtiges Thema an der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell. Lehrer und Eltern arbeiten gemeinsam an der Entwicklung eines Konzepts für die jeweiligen Altersstufen. In diesem Rahmen gibt es immer wieder öffentliche Vorträge. Der dritte Vortrag zum Thema „Medien“ in diesem Schuljahr kommt von Buchautor und Lehrer Johannes Greiner.

Die Industrialisierung menschlicher Intelligenz durch den Computer stellt einen gewaltigen Einschnitt in unsere Kultur dar. Dieser wirkt sich auch auf die Erziehung von Kindern aus. „Erst wenn wir in Klarheit durchschauen, was durch den Computer in uns bewirkt wird, können wir überhaupt von Medienkompetenz sprechen“, sagt Lehrer, Buchautor und Pianist Johannes Greiner.

In seinem Vortrag „Auf dem Weg zur Medienkompetenz“ widmet er sich den unterschiedlichen Ebenen von Mediennutzung und -kompetenz aus anthroposophischer Sicht. Anthroposophie ist die von Rudolf Steiner zu Beginn des 20. Jahrhunderts begründete „Lehre von der Weisheit der Menschen“. Auf ihr basiert u.a. die Waldorfpädagogik. Aber auch andere Impulse wirken bis in die Gegenwart auf unterschiedliche Lebensbereiche (z.B. Kunst, Architektur, Medizin, Landwirtschaft, Finanzwesen) und haben weltweit Verbreitung und Beachtung gefunden. Johannes Greiner ist seit 2005 im Vorstand der Anthroposophischen Gesellschaft in der Schweiz.

Daniela Haller-Murr, Mitglied der pädagogischen Konferenzleitung der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell, freut sich, den gebürtigen  Schweizer für den Vortrag gewonnen zu haben: „Der Umgang mit Medien ist von jeher ein wichtiges Thema in der Waldorfpädagogik. Mit den neuen digitalen Medien und Computerspielen nimmt seine Bedeutung stark zu. Wir arbeiten bereits viel mit den Schülerinnen und Schülern wie auch den Eltern, der Prozess ist aber noch lange nicht abgeschlossen. Durch den Vortrag von Herrn Greiner nähern wir uns dem Thema von den anthroposophischen Grundlagen her.“

Der Vortrag findet statt am Donnerstag, den 28. März um 20 Uhr im Großen Saal der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

„Zwischen Selbständigkeit und Schutzbedürfnis“, Vortrag für Eltern der Klassen 5-9 zum sexuellem Missbrauch und Präventionsmöglichkeiten“

Am 11.3. um 19:00 im Theatersaal der Rudolf Steiner Schule Spechtweg Gröbenzell

Thema: Zwischen Selbständigkeit und Schutzbedürfnis.
Sexueller Missbrauch und die Möglichkeiten der Prävention

Kinder so zwischen 10 und 12 Jahren fühlen sich oft schon ganz schön groß und selbständig. Und das ist gut so.

Je größer der Radius wird, in dem sich Mädchen und Jungen bewegen, umso vielfältiger werden auch die Zugänge möglicher Missbrauchs-Täter/innen. In vielen Fällen handelt es sich um Jugendliche oder Erwachsene, denen die Kinder vertrauen, die sie mögen, für die sie vielleicht sogar schwärmen.

Zwar können Mädchen und Jungen mit steigendem Alter ihre Selbstschutzfähigkeiten stärker entwickeln, dennoch brauchen sie verantwortungsvolle und informierte Erwachsene,

Sich auf den Selbstschutz der Mädchen und Jungen zu verlassen, reicht nicht aus und würde diese überfordern. Für sie ist es schwer, die Strategien der Täter/innen zu durchschauen.

Eltern bleiben in der Verantwortung für den Schutz ihrer Töchter und Söhne.

  • Beim Elternabend bekommen Sie Informationen
    • zu sexuellem Missbrauch durch jugendliche oder erwachsene Personen
    • zu Täter/innen und deren Strategien
    • zu Präventionsmöglichkeiten
  • Es geht um die Fragen:
    • Was kann dazu beitragen, sexuellen Missbrauch zu verhindern?
    • Wie kann ich meine Tochter bzw. meinen Sohn in ihren bzw. seinen Selbstschutzfähigkeiten unterstützen?
    • Wie kann ich selbst zum Schutz beitragen?
    • Was kann ich tun, wenn ich vermute, dass mein Kind sexuell missbraucht wird?

Der Vortrag ist umsonst, um Spenden wird gebeten

AK Schutzkonzept &Prävention

„Zum Leuchtturm werden – Eltern sein in Pubertät und Jugend“ – Vortrag von Georg Soldner

Über den schwierigen Umgang mit Jugendlichen während der Pubertät wird viel gesprochen und geschrieben. Aber auch die Eltern machen während dieser Zeit eine persönliche, nicht selten auch eine gesundheitliche Krise durch. Georg Soldner, langjährig erfahrener Kinder- und Jugendarzt, spricht in seinem Vortrag darüber, warum diese beidseitige Krise unumgänglich und wichtig ist und was beide Seiten in dieser Phase stärkt.

Pubertät und Jugend gelten der Gemeinschaft der Eltern und Erwachsenen allgemein als herausfordernde Zeit. Es wird viel über den schwierigen Umgang mit Jugendlichen in dieser Phase gesprochen und geschrieben. Weit weniger ist von den Eltern selbst die Rede. Diese machen während der Pubertät ihrer Kinder nicht selten selbst eine persönliche, in manchen Fällen sogar eine gesundheitliche Krise durch. Und doch ist diese beidseitige Krise so notwendig und so wenig umgehbar, wie die physische Geburt – nur, dass sie wesentlich länger dauert als die Krise im Kreissaal.

Georg Soldner, langjährig erfahrener Kinder- und Jugendarzt, spricht in seinem Vortrag vorrangig davon, was Eltern in dieser Zeit erleben und erleiden, was hilfreich in dieser Situation ist und was letztlich beide Seiten stärkt.

Geboren 1958 in München ist Georg Soldner Kinder- und Jugendarzt und seit 2016 stellvertretender Leiter der Medizinischen Sektion am Goetheanum in Dornach in der Schweiz. Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter, die beide die Rudolf-Steiner-Schule in Gröbenzell besucht haben.

Achtung – geänderter Termin

Der Vortrag findet am Mittwoch, den 30. Januar 2019 um 20 Uhr im Großen Saal der Rudolf-Steiner-Schule in Gröbenzell statt. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Die Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell wurde 1981 gegründet und ist eine von derzeit 242 Waldorfschulen in Deutschland und rund 1.000 Waldorfschulen weltweit. Sie ist eine einzügige Schule mit rund 450 Schülerinnen und Schülern und führt als staatlich genehmigte Schule über den waldorfeigenen Bildungsabschluss hinaus bis zur Mittleren Reife oder zum Abitur. Neben den pädagogischen Prinzipien Rudolf Steiners, die das Kind in seiner Individualität in den Mittelpunkt stellen und ihm eine entwicklungsgerechte und breit angelegte Erziehung zukommen lassen möchten, ist die Schule eine UNESCO-Projekt-Schule, an der internationaler Austausch, nachhaltiges Handeln und Toleranz den Unterricht und das Leben an der Schule prägen.

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