Pressemeldungen

Digitaler UNESCO-Projekttag

Zum 35. Jahrestag der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl richtete die Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell ihren Projekttag unter dem Motto „Demokrat – Ich, Demokratie in einer Welt der Umbrüche und Herausforderungen“ aus, aufrund der coronabedingten Einschränkungen in diesem Jahr digital. 140 Schüler:innen der Klassenstufen 6 bis 11 lauschten der Vorstandsvorsitzenden von UN-Women Deutschland, Karin Nordmeyer, und konnten aus neun verschiedenen Workshops wählen:

  • „Musik als Säule der Demokratie“
  • „Starke Frauen in der Kunst“
  • „Architektur und Demokratie“
  • „Umwelt/Klimaschutz“
  • „Naturwissenschaften und Demokratie“
  • „#everynamecounts“
  • „Demokratie – zwischen Diktatur und Anarchie“
  • „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – Die soziale Dreigliederung“
  • „Naturwissenschaften und Demokratie“
  • „Dokumentationsgruppe“

Im Plenum berichteten die Schüler:innen, an welchen Workshops sie teilgenommen und womit sie sich darin beschäftigt haben. Endlich konnten alle Schüler:innen und Lehrer:innen wieder einmal ihre Schulgemeinschaft erleben und neue Blickwinkel auf ihr Leben bekommen – auch digital sehr empfehlenswert.

„Fahr-Rad“-Initiative der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell für mehr Nachhaltigkeit

Gröbenzell, 19.03.2021. Im Rahmen des schuleigenen Programms „Fahr-Rad“ bezuschusst der Waldorfschulverein Gröbenzell e.V. als Trägerverein der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell den Kauf eines neuen Fahrrads von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Dabei ist es egal, ob es sich um ein E-Bike oder ein normales Fahrrad handelt. Der Schulverein übernimmt einen großen Teil des Kaufpreises, einen Eigenanteil von 20 Prozent zahlen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst.

„Vor der Corona-Pandemie waren Fridays for Future, Nachhaltigkeit und CO2-Reduktion wichtige gesellschaftliche Themen, die im Moment fast ganz von der Agenda verschwunden sind“, sagt Detlef Ludwig, Geschäftsführer des Schulvereins. „Wir bemühen uns stetig darum, den CO2-Fußabdruck unserer Schule zu verringern. Die „Fahr-Rad“-Initiative ist ein weiterer Baustein dazu. Außerdem fördert Radfahren die Gesundheit und macht den Kopf frei.“

Das „Fahr-Rad“-Programm gilt für alle Angestellten der Schule, dazu gehören Lehrkräfte, Verwaltung, Küche und Hausmeisterei, die einen unbefristeten Arbeitsvertrag haben. Die Schule erhält dafür einen Nachweis über die gefahrenen Kilometer oder die Fahrten zur Schule pro Jahr. Unterstand-möglichkeiten für regnerische Tage sowie eine kostenlose Ladestation für E-Bikes sind in Planung. Die ersten „Fahr-Räder“ sind bereits im Einsatz. Weitere folgen mit der Fahrradsaison im Frühjahr.

Hanns Burkert, Schulleiter und Oberstufenlehrer für Mathematik, Physik und Informatik an der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell, ist stolzer Besitzer eines „Fahr-Rads“. Er radelt täglich 10 Kilometer von Dachau zur Schule und zurück.
(Foto: Hildegard Wänger)

Die Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell wurde 1981 gegründet und ist eine von derzeit 254 Waldorfschulen in Deutschland und rund 1.100 Waldorfschulen weltweit. Sie ist eine einzügige Schule mit rund 450 Schülerinnen und Schülern und führt als staatlich genehmigte Schule über den waldorfeigenen Abschluss hinaus bis zum Abitur oder zur Mittleren Reife. Pädagogisches Prinzip Rudolf Steiners ist es, das Kind in seiner Individualität in den Mittelpunkt zu stellen und ihm eine entwicklungsgerechte und breit angelegte Erziehung zukommen zu lassen. Als UNESCO-Projektschule prägt auch die Bildung für eine nachhaltige Entwicklung den Unterricht und das Leben an der Schule
Kontakt:

Waldorfschulverein Gröbenzell e.V.
Tina Hoffmann, Öffentlichkeitsarbeit
Spechtweg 1, 82194 Gröbenzell
Tel. 08142 53045
email hidden; JavaScript is required
www.waldorfschule-groebenzell.de

Denns BioMarkt spendet 2.000 Euro an Waldorfschulverein Gröbenzell

Gröbenzell, 16.03.2020. Denns BioMarkt überreichte Anfang März einen Scheck über 2.000 Euro an den Waldorfschulverein Gröbenzell e.V. Die Spende geht aus der Initiative „Waldorfkarte“ hervor, über die der Biofachmarkt gemeinsam mit seinen Kunden seit 10 Jahren finanzielle Unterstützung für den Waldorfschulverein zusammenträgt.

„Wir begleiten die Initiative von ganzem Herzen und mit kontinuierlichem Einsatz, denn das Geld geht direkt in die Ausbildung und Förderung der Kinder“, bekräftigen die Denns BioMarkt Marktleiter Tobias Hohmann und Sezer Ceylan das Engagement. Dieses Mal fließt das Geld pandemiebedingt in die technische Ausrüstung der Schule, erläutert Waldorfschulverein-Geschäftsführer Detlef Ludwig: „Es ist uns ein großes Anliegen, unseren Schülerinnen und Schülern Präsenzunterricht zu ermöglichen. Dafür hatten wir uns im vergangenen Jahr mit Luftfiltergeräten ausgestattet. Mit dem Spendengeld von Denns BioMarkt können wir nun weitere Luftentkeimungsgeräte kaufen und deren Unterhalt finanzieren.“

Freuen sich über die erneute Zusammenarbeit: v.l.n.r. Sezer Ceylan (Marktleiter Denns BioMarkt, Olchinger Str.), Detlef Ludwig (Geschäftsführer Waldorfschulverein), Tobias Hohmann (Marktleiter Denns BioMarkt, Augsburger Str.)

Sieben Einser-Kandidaten beim diesjährigen Abitur

25 Schülerinnen und Schüler der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell haben in diesem Jahr an der Abiturprüfung teilgenommen. Alle haben bestanden, davon mehr als ein Viertel mit einer Eins vor dem Komma. Es war der 27. Abiturjahrgang der Schule.

Am 17. Juli, Corona-bedingt etwas später als sonst, erhielten die Schüler*innen der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell im Rahmen einer feierlichen Zeremonie ihre Abiturzeugnisse. „25 Schülerinnen und Schülern haben sich in diesem Jahr für das Abitur entschieden“, sagt Hanns Burkert, amtlicher Schulleiter der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell. „Alle haben bestanden, sieben davon mit einer „Eins“ vor dem Komma, eine Schülerin sogar mit 1,0.“

An der Waldorfschule bleiben die Kinder von der 1. bis zur 12. Klasse zusammen. Danach entscheiden sie, auf welchen Abschluss sie sich vorbereiten. „In der Regel wählen mehr als 80 Prozent unserer Schüler das Abitur“, sagt Herr Burkert. „Die anderen Schüler legen die Mittlere Reife ab. Das waren in diesem Jahr fünf Schülerinnen und Schüler.“

Wie alle Gymnasiasten in Bayern legen die Waldorfschüler am Ende ihrer Schulzeit das bayerische Zentralabitur ab. Lediglich der Weg dorthin unterscheidet sich von dem an der Regelschule. So haben die Waldorfschulen in Bayern schon immer an den 13 Jahren bis zum Abitur festgehalten. Und während die Prüfungen dieselben sind wie am Gymnasium, unterscheidet sich Anzahl und Auswahl der Prüfungsfächer. Die Regelschüler legen das schriftliche Abitur in drei Fächern ab (Deutsch, Mathematik, ein Wahlfach), die Schüler der Waldorfschule werden in vier Fächern schriftlich geprüft (Deutsch, Mathematik, Kunst oder Musik, Geschichte). Die mündliche Prüfung legen sie in zwei Fächern ab. Die Regelschüler wählen dabei aus unterschiedlichen Fächerkombinationen, für die Waldorfschüler stehen die Fächer mit Englisch und Französisch fest.

Auch in diesem Jahr hat die Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell die Abiturprüfung in Zusammenarbeit mit dem Gymnasium in Olching durchgeführt. Die Prüfungen finden in den Räumen der Rudolf-Steiner-Schule statt. Die Erstkorrektur erfolgt durch die Lehrer der Waldorfschule, die Zweitkorrektur durch die Kollegen des Gymnasiums.

„Wir freuen uns, dass die Corona-Pandemie dem Erfolg unserer Abiturientinnen und Abiturienten keinen Abbruch getan hat und wünschen allen auf ihrem weiteren Weg alles Gute“, sagt Detlef Ludwig, Geschäftsführer des Waldorfschulvereins Gröbenzell e.V.

Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell als UNESCO-Projektschule bestätigt

Die Deutsche UNESCO-Kommission hat den Status der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell als UNESCO-Projektschule für weitere fünf Jahre bestätigt. „Die Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell hat sich im Unterricht und im Schulleben sehr überzeugend an den Werten der UNESCO orientiert“, heißt es im offiziellen Bestätigungsschreiben der Kommission. „Kontinuierlich und aktiv wirkte die Schule im Netzwerk der UNESCO-Projektschulen in Bayern, Deutschland und international mit. Die Ziele, die sie sich gesetzt haben, zeigen Ihre Entschlossenheit, die erfolgreiche Arbeit in der Zukunft fortzuführen.“

Die Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell ist seit 2001 offiziell anerkannte UNESCO-Projektschule. An diesen prägen die Anliegen der UNESCO den Unterricht: Menschenrechte für alle verwirklichen, Armut und Elend bekämpfen, Umwelt schützen und bewahren, Anderssein akzeptieren, globale Entwicklung voranbringen, Freiheit und Chancen im digitalen Zeitalter.

Welt:Klasse Gröbenzell: Reisen in Schwellen-und Entwicklungsländer

Arbeiten für die Gemeinschaft am WOW-Day: Schüler säubern den Gröbenbach

Die Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell leistet zu diesen Zielen auf vielfältige Weise ihren Beitrag. So beteiligt sie sich als erste bayerische und erste Waldorfschule überhaupt am Programm der Stiftung „Welt:Klasse“, die Jugendlichen ohne begleitenden Lehrer innovative Lernreisen in Schwellen- und Entwicklungsländer ermöglicht. Das Projekt „Welt:Klasse Gröbenzell“ wurde 2010 von der Deutschen UNESCO-Kommission als UN-Dekadenprojekt für Bildung und nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet.

Des Weiteren ist der so genannte „WOW-Day“ (kurz für „Waldorf-One-World-Day“) fest an der Schule etabliert. Hier stellen die Schüler alljährlich einen Tag lang ihre Arbeitskraft zur Verfügung und spenden die Erlöse einem sozialen Projekt. Neben diesen Aktivitäten gibt es zahlreiche weitere Möglichkeiten, den UNESCO-Gedanken auch außerhalb des Unterrichts zu erleben und mitzugestalten, z.B. durch eine Streitschlichterausbildung, den jährlich stattfindenden Sponsorenlauf und zahlreiche Austauschprogramme.

„Wir sind froh und stolz, dass die UNESCO-Kommission unsere Arbeit auf diesem Gebiet sieht und wertschätzt“, sagt Ulrike Gölz, Lehrerin und Koordinatorin der UNESCO-Aktivitäten an der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell. „Unser Dank gilt auch unseren Lehrerinnen und Lehrern sowie unseren 450 Schülerinnen und Schülern, die die UNESCO-Ziele vorbildlich mittragen und sich auf vielfältige Weise engagieren.“ Die Arbeit bereichere den Unterricht und die Schulgemeinschaft im Sinne der UNESCO und leiste zugleich einen Beitrag zur Bewältigung der drängenden globalen Zukunftsfragen, schreibt die Kommission in ihrem Brief. Einen Schwerpunkt setzt die Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell in Zukunft auf das Thema „Bildung für nachhaltige Entwicklung“.

Die Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell ist eine von 31 UNESCO-Projektschulen in Bayern und 300 UNESCO-Projektschulen deutschlandweit. Sie wurde 1981 gegründet und hat rund 450 Schülerinnen und Schülern. Als staatlich genehmigte Schule führt sie über den waldorfeigenen Bildungsabschluss hinaus bis zum Abitur oder zur Mittleren Reife. Neben den pädagogischen Prinzipien Rudolf Steiners, die dem Kind eine entwicklungs-gerechte und breit angelegte Erziehung zukommen lassen möchten, prägen die Ziele der UNESCO den Unterricht und das Leben an der Schule. Das Projekt „Welt:Klasse Gröbenzell“ wurde 2010 von der Deutschen UNESCO-Kommission als UN-Dekadenprojekt für Bildung und nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet.

Vortrag „Hinter der Türe“ von Georg Soldner

„Hinter der Türe – Wie erleben Kinder und Eltern die Zeit um das neunte Lebensjahr?“
Vortrag von Georg Soldner, 12. Februar, 20 Uhr, Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell

Wenn Kinder anfangen, die Tür zu ihrem Zimmer zu schließen oder allein im Bad sein möchten, wenn Eltern nicht gleich sicher sind, wie sich ihr Kind fühlt, wenn es aus der Schule nach Hause kommt, dann beginnt sich etwas im Inneren der Kinder grundlegend zu verändern. „Die äußere Tür wird manchmal geschlossen, wenn sich im Inneren die Seele öffnet“, sagt Georg Soldner, langjährig erfahrener Kinder- und Jugendarzt aus München. In seinem Vortrag „Hinter der Türe“ spricht er an der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell darüber, wie Eltern und Erzieher die Kinder in dieser sensiblen Zeit bestmöglich verstehen und begleiten können.

„Um das neunte Lebensjahr durchleben die Kinder eine Entwicklungsphase, in der ihr selbstverständliches Sich-Verbunden-Fühlen mit der Welt abreißt“ erklärt Marianne von Grotthuss, Förderlehrerin an der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell und Mitglied im Elternforum, das Herrn Soldner zu dem Vortrag eingeladen hat. In der Waldorfpädagogik ist dieser Entwicklungsschritt unter dem Stichwort „Rubikon“ bekannt, in Anlehnung an den Grenzfluss, an dem sich Gallien und das Römische Reich berührten. Die Kinder empfinden in dieser Zeit häufig eine große Verunsicherung in ihren Beziehungen zu Mitmenschen und ihrer Umwelt. Ziel der Waldorfpädagogik ist es, den Kindern eine neue Sicherheit zu vermitteln. Auf dem Lehrplan der 3. Klasse stehen daher unter anderem die Feldbau-, die Handwerker- und die Hausbaueopoche. Hier lernen die Kinder die praktische Arbeit kennen und schlagen dadurch eine neue Brücke zur Welt.

Arbeiten mit der Erde. Feldbauepoche an der Waldorfschule Neuer Schutz und Sicherheit in der Hausbaueopoche
„Wir schaffen das.“ Einweihung des fertigen Bauwerks

So beschäftigen sich die Schüler in der Feldbaueopoche mit einem wichtigen Schritt der menschlichen Kulturgeschichte. Neben der Theorie üben sie auch in der Praxis: Über den Zeitraum eines Jahres bebauen sie ein Stück Acker, sie pflügen, eggen, säen und ernten schließlich ihr Getreide. Dieses dreschen und mahlen sie und verarbeiten es zu Brot. Durch die Arbeit mit der Erde und das Backen des eigenen Brotes wird den Schülern ein Stück Sicherheit zurückgegeben. In der Hausbauepoche planen und realisieren sie ein Bauobjekt. Auf diese Weise erleben sie, dass sie aus dem Abstand, den sie zur Welt gewonnen haben, gemeinsam etwas Neues schaffen können, das ihnen Schutz und Sicherheit gibt.

Georg Soldner ist Kinder- und Jugendarzt und seit 2016 stellvertretender Leiter der Medizinischen Sektion am Goehteanum in Dornach in der Schweiz. Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter, die beide die Rudolf-Steiner-Schule in Gröbenzell besuchten. „Wir freuen uns über den anhaltend guten Kontakt zu Herrn Soldner, der ein hervorragender Vortragsredner ist und bereits in früheren Vorträgen vielen Eltern wertvolle Unterstützung gegeben hat“, sagt Frau von Grotthuss.

Vortragsredner Georg Soldner.
Foto: Medizinische Sektion Gotheanum (Dornach, Schweiz)

Der Vortrag findet am Mittwoch, den 12. Februar 2020 um 20 Uhr im Großen Saal der Rudolf-Steiner-Schule in Gröbenzell statt. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Die Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell wurde 1981 gegründet und ist eine von 249 Waldorfschulen in Deutschland und rund 1.100 Waldorfschulen weltweit. Sie ist eine einzügige Schule mit rund 450 Schülerinnen und Schülern und führt als staatlich genehmigte Schule über den waldorfeigenen Bildungsabschluss hinaus bis zum Abitur oder zur Mittleren Reife. Die Schule ist eine UNESCO-Projekt-Schule, an der internationaler Austausch, nachhaltiges Handeln und Toleranz den Unterricht und das Leben an der Schule prägen.

Infotage für Neu- und Quereinsteiger

Die Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell lädt alle Eltern, deren Kinder im kommenden Schuljahr eingeschult werden, zu ihren Informationstagen ein. Diese finden am Freitag, den 31.1. von 20 bis 22 Uhr sowie am Samstag, den 1.2. von 9 bis 16 Uhr in den Räumlichkeiten der Schule statt. Auch Quereinsteiger und an der Waldorfpädagogik Interessierte sind willkommen.

In kurzweiligen Vorträgen und Workshops informieren Lehrer und Eltern über die Schule und die Besonderheiten der Waldorfpädagogik. Die Teilnahme ist für alle Eltern, die ihre Kinder für die neue 1. Klasse anmelden wollen, verbindlich. Die Veranstaltung ist ausschließlich für Eltern, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

„Wir wollen allen Eltern, die sich über die richtige Schulwahl für ihre Kinder Gedanken machen, die Möglichkeit geben, sich ausführlich über die Waldorfpädagogik zu informieren“, sagt Detlef Ludwig, Geschäftsführer des Waldorfschulvereins Gröbenzell e.V. „Wir merken, dass sich Eltern zunehmend kritisch mit der Schulwahl für ihre Kinder auseinandersetzen und nach möglichen Alternativen zum staatlichen Schulsystem suchen. An den Infotagen können die Eltern prüfen, ob die Waldorfschule für sie eine solche Alternative sein könnte.“

Die Schule nutzt die Infotage auch dazu, um einige Vorurteile über die Waldorfschule aus der Welt zu schaffen. So wüssten z.B. viele Eltern nicht, dass ihre Kinder dort das ganz normale staatliche, bayerische Abitur oder die Mittlere Reife ablegen können. „Die Prüfungen und Abschlüsse sind dieselben wie an den staatlichen Gymnasien“, erklärt Detlef Ludwig. „Nur der Weg dorthin unterscheidet sich von dem an der Regelschule.“ So umfasst der Lehrplan an der Waldorfschule nach wie vor regulär 13 Schuljahre, dem G8 hatten sich die Waldorfschulen nicht angeschlossen. „An unserer Schule machen im Schnitt 80 Prozent eines Jahrgangs das Abitur“, sagt Detlef Ludwig. „Im letzten Schuljahr lag die Quote sogar bei 90 Prozent.“

Weitere Merkmale der Schule sind: kein Übertritt, kein Sitzenbleiben, weniger Druck durch Verzicht auf reguläre Noten in den unteren Klassen. Dass Waldorfschüler weniger leisten müssten und dadurch auf das spätere Leben schlechter vorbereitet seien, ist ein weiteres Vorurteil, das Ludwig widerlegt: „Neben den regulären Fächern, darunter Englisch ab der 1. und Französisch ab der 2. Klasse, stehen viele weitere Fächer auf dem Lehrplan der Waldorfschule.“ Darüber hinaus absolvieren die Schüler zahlreiche Praktika, verfassen zwei umfangreiche Jahresarbeiten, bringen mit professionellen Theaterpädagogen zwei Stücke auf die Bühne und kümmern sich selbst um Kostüme, Maske, Requisiten, Beleuchtung, Werbung etc. Zudem ist die Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell eine UNESCO-Projektschule, wodurch die Schüler viele Möglichkeiten haben, ins Ausland zu gehen. „Unsere Schüler leisten viel“, resümiert Ludwig. „Unser Ziel ist es, dass sie die Schule als junge Erwachsene verlassen, die ihr Leben selbstbestimmt gestalten und Verantwortung in der Gesellschaft übernehmen.“

Weitere Informationen über die Schule und zum Anmeldeprozess finden Sie unter www.waldorfschule-groebenzell.de.

Die Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell wurde 1981 gegründet und ist eine von derzeit 249 Waldorfschulen in Deutschland und rund 1.100 Waldorfschulen weltweit. Sie ist eine einzügige Schule mit rund 450 Schülerinnen und Schülern und führt als staatlich genehmigte Schule über den waldorfeigenen Bildungsabschluss hinaus bis zum Abitur oder zur Mittleren Reife. Neben den pädagogischen Prinzipien Rudolf Steiners, die das Kind in seiner Individualität in den Mittelpunkt stellen und ihm eine entwicklungsgerechte und breit angelegte Erziehung zukommen lassen möchten, ist die Schule eine UNESCO-Projekt-Schule, an der internationaler Austausch, nachhaltiges Handeln und Toleranz den Unterricht und das Leben an der Schule prägen.
Waldorfschulverein Gröbenzell e.V.
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Eurythmie-Aufführung „Die neun Brüder“ der Tokio-Kenji-Steiner-School an der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell

Am Mittwoch Abend, den 20. November 2019, gehört die Bühne im Großen Saal der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell der 12. Klasse der Tokio-Kenji-Steiner-School.
Auf dem Programm steht die Eurhythmie-Aufführung „Die neun Brüder“, präsentiert von 20 Schülerinnen und Schülern aus Tokio, die auf ihrer Kulturreise durch Europa auch einen Stopp in Gröbenzell machen.

Wie jede zwölfte Klasse der Tokio-Kenji-Steiner-School gehen auch in diesem Jahr die Schülerinnen und Schüler zum Abschluss ihrer Schulzeit auf große Kulturreise. Neben den europäischen Metropolen Amsterdam, Paris, Venedig und Florenz besuchen die Schüler in Deutschland die Städte Hamburg, Berlin, Bamberg, Nürnberg, München, Tübingen und Stuttgart. Am 20. November sind sie zu Gast an der Rudolf-Steiner-Schule in Gröbenzell und führen hier ihren Eurythmieabschluss auf. Nach der begeisternden und anspruchsvollen Aufführung im letzten Jahr dürfen wir auf das aktuelle Stück gespannt sein.

Auf dem Programm steht das Märchen „Die neun Brüder“. Es handelt von einem alten Mann und seiner Frau, die in einem fernen Land leben und zu deren Glück nur Kinder fehlen. Die Frau bringt neun Brüder zur Welt, die – alle von gleicher Gestalt aber jeder mit einer besonderen Fähigkeit – vom eitlen König des Landes mit hinterlistigen Aufgaben auf die Probe gestellt werden. Neben dem Märchen kommen Alexandre Scriabins erste Klaviersonate und Sergej Prokofieffs Flötensonate, gespielt von einem der Gastschüler, zur Aufführung.

Kazuhiko Yoshida, ebenfalls Japaner und seit 2012 im Kollegium der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell, freut sich, dass die japanischen Schüler seiner Einladung gefolgt sind. „Die Schüler werden die Ausdrucksvielfalt, Schnelligkeit und Leichtigkeit der beiden Musikstücke in Formen und Bewegungen wiedergeben“, sagt Yoshida. Und Masayo Toriyama, Betreuer der 12. Klasse der Tokio-Kenji-Steiner-School, ergänzt: „Die Schüler haben das Märchen in deutscher Sprache mit ganzer Seele geübt.“

Eurythmie ist eine im Vergleich zu anderen Künsten verhältnismäßig junge Bewegungskunst. Anders als beim Tanz werden in der Eurythmie die Bewegungsgesetze, die der Sprache und der Musik zu Grunde liegen, erlebt und durch die Bewegungen der Arme, Beine sowie durch die Gesamtchoreographie sichtbar gemacht.

Die Eurythmie-Aufführung „Die neun Brüder“ mit Schülerinnen und Schülern der 12. Klasse der Tokio-Kenji-Steiner-School findet am Mittwoch, den 20. November (Buß- und Bettag) um 20 Uhr im Großen Saal der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell statt.
Der Eintritt ist frei, um Spenden zugunsten der 12. Klasse der Tokio-Kenji-Steiner-School wird gebeten.

Die Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell wurde 1981 gegründet und ist eine von derzeit 242 Waldorfschulen in Deutschland und rund 1.000 Waldorfschulen weltweit. Sie ist eine einzügige Schule mit rund 450 Schülerinnen und Schülern und führt als staatlich genehmigte Schule über den waldorfeigenen Bildungsabschluss hinaus bis zur Mittleren Reife oder zum Abitur. Neben den pädagogischen Prinzipien Rudolf Steiners, die das Kind in seiner Individualität in den Mittelpunkt stellen und ihm eine entwicklungsgerechte und breit angelegte Erziehung zukommen lassen möchten, ist die Schule eine UNESCO-Projekt-Schule, an der internationaler Austausch, nachhaltiges Handeln und Toleranz den Unterricht und das Leben an der Schule prägen.

Die Tokio-Kenji-Steiner-Schule ist eine von derzeit sieben Waldorfschulen in Japan und die einzige Waldorfschule in Tokio. Sie besteht seit 1994. Aktuell hat sie 165 Schülerinnen und Schüler und 20 Lehrer. Ebenso wie die Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell ist sie auch eine UNESCO-Projekt-Schule.

Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell
Spechtweg 1
82194 Gröbenzell
Tel. 08142/53045
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Blütenreich für Bienen und Schmetterlinge

Um einen Beitrag zur Erhaltung des Lebensraums für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Co. zu leisten, hat die Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell im Frühjahr einen Blühstreifen am Rand ihres Schulgeländes eingesät. Auf 3.000 Quadratmetern grünt, blüht und summt es nun prächtig.

Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Co. sind als Blütenbestäuber unersetzlich. Durch ihre Arbeit sorgen sie für die Vielfalt von Pflanzen und Tieren. Doch die Insekten haben mittlerweile Probleme, ihre Nahrung zu finden, denn auf Feldern, Wiesen, öffentlichen Flächen und in Gärten blüht es immer weniger. Die Waldorfschule Gröbenzell leistet ihren Beitrag dazu, das zu ändern und hat im Frühjahr dieses Jahres einen 3.000 Quadratmeter großen Blühstreifen am Rand ihres Schulgeländes eingesät. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern haben Gartenbaulehrer Jakob Schmitt und Hausmeister Enrico Bergelt den Streifen im Frühjahr umgegraben, gefräst und die mehrjährige Saatgutmischung „Blühende Landschaften“ des gleichnamigen bayerischen Netzwerks eingebracht.

„Die Erhaltung der Artenvielfalt in der Natur ist uns als Waldorfschule seit jeher ein großes Anliegen“, sagt Gartenbaulehrer Jakob Schmitt. „Auch in unserem 2.000 Quadratmeter großen Schulgarten achten wir auf eine gute Mischung aus heimischen Kulturpflanzen und Wildarten. Hier sind Bienen, Schmetterlinge und viele andere Insekten seit Bestehen der Schule zu Hause.“

Gartenbau als reguläres Unterrichtsfach haben die Schülerinnen und Schüler der Gröbenzeller Waldorfschule ab der 6. Klasse. „Uns ist es wichtig, dass die Kinder und Jugendlichen auch in der heutigen Zeit einen Wissens- und Erfahrungsschatz über die Pflege und Kultivierung verschiedener Pflanzenarten erwerben. Das geht bis zu Techniken des Vermehrens und Veredelns in der 9. Klasse“, erklärt Herr Schmitt. Auch die Gestaltung von Biotopflächen zur Förderung der Artenvielfalt sei ein Schwerpunkt.

Als eine von weltweit 10.000 UNESCO-Projektschulen richtet die Gröbenzeller Waldorfschule allgemein viel Augenmerk auf die Umweltbildung ihrer Schülerinnen und Schüler.

Die Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell wurde 1981 gegründet und ist eine von derzeit 245 Waldorfschulen in Deutschland und rund 1.100 Waldorfschulen weltweit. Sie ist eine einzügige Schule mit rund 450 Schülerinnen und Schülern und führt als staatlich genehmigte Schule über den waldorfeigenen Bildungsabschluss hinaus bis zum Abitur oder zur Mittleren Reife. Neben den pädagogischen Prinzipien Rudolf Steiners, die das Kind in seiner Individualität in den Mittelpunkt stellen und ihm eine entwicklungsgerechte und breit angelegte Erziehung zukommen lassen möchten, ist die Schule eine UNESCO-Projekt-Schule, an der internationaler Austausch, nachhaltiges Handeln und Toleranz den Unterricht und das Leben an der Schule prägen.
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Teilnahme-Rekord beim diesjährigen Abitur an der Gröbenzeller Waldorfschule

30 Schülerinnen und Schüler, so viele wie noch nie in der 38-jährigen Geschichte der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell, haben in diesem Jahr an der Abiturprüfung teilgenommen. Es ist der 26. Abitur-Jahrgang der Gröbenzeller Waldorfschule. 29 der 30 Schülerinnen und Schüler haben bestanden.

Am Freitag, den 28. Juni nahmen die Schülerinnen und Schüler der Abiturklasse der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell im Rahmen einer feierlichen Zeremonie, bei der auch Gröbenzells Erster Bürgermeister Martin Schäfer zu Gast war, ihre Abschlusszeugnisse entgegen. „30 Schülerinnen und Schülern haben sich in diesem Jahr für das Abitur entschieden. So viele wie noch nie, und bis auf einen haben alle bestanden“, sagt Hanns Burkert, Oberstufenlehrer für Mathematik, Physik und Informatik sowie amtlicher Schulleiter der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell. Es ist der 26. Abitur-Jahrgang der Gröbenzeller Waldorfschule, die 1981 gegründet wurde.

An der Waldorfschule bleiben die Kinder von der 1. bis zur 12. Klasse zusammen. Danach entscheiden sie, auf welchen Abschluss sie sich vorbereiten. „In der Regel wählen mehr als 80 Prozent unserer Schüler das Abitur“, sagt Herr Burkert. „In diesem Jahr waren es sogar 90 Prozent. Die anderen Schüler legen die Mittlere Reife ab.“ Die Schüler, die sich für das Abitur entscheiden, schaffen das in der Regel auch. In den letzten 14 Jahren lag die Quote bei 98 Prozent.

Wie alle Gymnasiasten in Bayern legen die Waldorfschüler am Ende ihrer Schulzeit das bayerische Zentralabitur ab. Lediglich der Weg dorthin unterscheidet sich von dem an der Regelschule. So haben die Waldorfschulen in Bayern schon immer an den 13 Jahren bis zum Abitur festgehalten und sich nicht dem G8 angeschlossen. „Die Waldorfpädagogik folgt einem entwicklungsorientierten Lehrplan, der sich am Entwicklungsstand des Kindes bzw. des Jugendlichen orientiert. Diesen kann man nicht um ein Jahr vorziehen“, erklärt Herr Burkert.

Die Prüfungen sind dieselben wie am Gymnasium, die Anzahl und Auswahl der Fächer unterscheiden sich jedoch: Während die Regelschüler das schriftliche Abitur in drei Fächern ablegen (Deutsch, Mathematik, ein Wahlfach), werden die Schüler der Waldorfschule in vier Fächern schriftlich geprüft (Deutsch, Mathematik, Kunst oder Musik, Geschichte). Die mündliche Prüfung legen alle in zwei Fächern ab. Die Regelschüler wählen dabei aus unterschiedlichen Fächerkombinationen, für die Waldorfschüler stehen die mündlichen Prüfungsfächer mit Englisch und Französisch fest.

Da die Waldorfschulen in Bayern keine eigene Abiturberechtigung haben, führt die Rudolf-Steiner-Schule in Gröbenzell die Abiturprüfungen in Zusammenarbeit mit einem der umliegenden Gymnasien durch, in diesem Jahr mit dem Gymnasium in Olching. Die Prüfungen finden in den Räumen der Rudolf-Steiner-Schule statt. Die Erstkorrektur erfolgt durch die Lehrer der Waldorfschule, die Zweitkorrektur durch die Kollegen des Gymnasiums.

„Wir freuen uns über so viele erfolgreiche Abiturprüfungen und wünschen unseren Absolventinnen und Absolventen alles Gute auf ihrem weiteren Weg“, sagt Detlef Ludwig, Geschäftsführer des Waldorfschulvereins Gröbenzell e.V.

Die Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell wurde 1981 gegründet und ist eine von derzeit 245 Waldorfschulen in Deutschland und rund 1.100 Waldorfschulen weltweit. Sie ist eine einzügige Schule mit rund 450 Schülerinnen und Schülern und führt als staatlich genehmigte Schule über den waldorfeigenen Bildungsabschluss hinaus bis zum Abitur oder zur Mittleren Reife. Neben den pädagogischen Prinzipien Rudolf Steiners, die das Kind in seiner Individualität in den Mittelpunkt stellen und ihm eine entwicklungsgerechte und breit angelegte Erziehung zukommen lassen möchten, ist die Schule eine UNESCO-Projekt-Schule, an der internationaler Austausch, nachhaltiges Handeln und Toleranz den Unterricht und das Leben an der Schule prägen.
Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell
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